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Vergleichstest Zwei Plattenspieler im Test

Von edel-anmutigen Plattendrehern wie dem Pro-Ject Xtension 10 und dem VPI Scout II erwarten Vinyl-Fans auch klanglich viel. AUDIO hat sich von der Schönheit der beiden nicht blenden lassen und genau hingehört.
Plattenspieler im Test © MPS, Archiv

Plattenspieler im Test

Es spricht sich mehr und mehr herum: Vinyl klingt gut, und das kommt auch bei Musik-Interessierten an, die nicht mit LPs aufgewachsen sind. Das Ergebnis: Die Nachfrage steigt, der Platten-Markt ist stabil. Es gibt Neupressungen von Klassikern, daneben veröffentlichen auch zahlreiche aktuelle Acts ihre Alben zusätzlich auf Vinyl. Lana Del Rey oder Bands wie die Black Keys haben es vorgemacht, und viele folgen ihnen.

So produzierte das größte europäische Presswerk, Optimal in Mecklenburg-Vorpommern, im vergangenen Jahr mehr als drei Millionen Scheiben. In den USA schoss der Verkauf von LPs um 300 Prozent nach oben. Bei solch erfreulichen Nachrichten führen Vinyl-Aficionados natürlich Freudentänze auf. Doch früher oder später entsteht bei vielen der Wunsch, ihre immer größere Platten-Sammlung mit einem adäquaten, gern etwas luxuriöserem Laufwerk zu genießen.

Pro-Ject Xtension 10 Evolution

Pro-Ject Xtension 10 Evolution, um 3.150 Euro.

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Um solch einen Edelspieler ging es in den vielen Leserbriefen, die in den letzten Tagen vermehrt hier eintrudelten: den Xtension 10 Evolution von Pro-Ject. Um den Test noch spannender zu gestalten, muss der Pro-Ject gegen einen Kontrahenten aus Übersee antreten: Der Scout II trägt das Siegel „Made in the USA“ und kommt von VPI, der als Hersteller schon seit Jahrzehnten ein Wörtchen mitredet.

Fazit

Der Pro-Ject bevorzugte im Hörtest MMs wie das hervorragend passende 2M Black. Der VPI dagegen schien MCs zu lieben – besonders das Yosegi, mit dem er dynamisch und offen, aber zugleich wunderbar sinnlich klang.

 
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