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Vergleichstest Vier Standboxen mit Folienhochtönern im Test

Die meisten Boxen nutzen Hochtöner mit Kalottenmembranen. Doch eine wachsende Zahl von Herstellern setzt auf Bändchen und Air-Motion-Transformer. Vier Modelle dieser Art ab 2.000 Euro hat AUDIO geprüft.

Standboxen mit Folienhochtönern im Test
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© Julian Bauer, MPS, Archiv

Standboxen mit Folienhochtönern

Die Diskussion, welche Bauform bei Hochtönern die besten Ergebnisse bringt, schien lange festgefahren. Doch in jüngster Zeit bewegt sich da was. Zwar sind Kalottensysteme mit vorgewölbter Membran und kreisrunder Schwingspule nach wie vor in der Überzahl, doch neuerdings kommen vermehrt Boxen auf den Markt, deren Hochtöner vollflächig angetrieben werden, nicht nur am äußeren Rand.

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Dazu werden leitfähig beschichtete Folienmembranen starken Magnetfeldern ausgesetzt, was separate Antriebe entbehrlich macht. Bei klassischen Bändchensystemen sind die Membranen flach oder leicht gezackt. Bei der Sonderform Air-Motion-Transformer werden die Folien vor der Montage vielfach gefaltet. Martin Logan und Elac huldigen dieser Bauform. Monitor Audio und Quadral arbeiten mit ungefalteten Membranen. Faszinierende Klangeigenschaften zeigen beide Varianten.

Martin Logan Motion 40
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Martin Logan Motion 40, 2.250 Euro

Die noblen Gehäuse sind rundherum mit Hochglanzlack in Schwarz oder Weiß überzogen. Die vier Chassiskörbe liegen unter einer Blende versteckt.

Fazit

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Sind Bändchen oder Air-Motion-Transformer besser als Kalotten? So pauschal würde ich das nicht bejahen, aber reizvoll klingen sie allemal, die Bändchen tendenziell fein und gediegen, die gefalteten Varianten dazu noch vital. Wenn ich die Wahl hätte, würde ich zum Air-Motion-Transformer greifen, hier speziell zum JET von Elac.

 
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