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Kaufberatung Vier Standboxen ab 440 Euro im Test

HiFi-Einsteiger und nüchterne Pragmatiker freuen sich über Lautsprecher, die nicht die Welt kosten und dennoch toll klingen. Bei paarweise gut 400 Euro starten die günstigsten Standboxen renommierter Marken. Vier Modelle hat AUDIO sich näher angesehen.

Standboxen im Test
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© Herbert Härle, Archiv

Die Testkandidaten im Überblick

Beginnen wir ausnahmsweise mit den Dingen, die Sie von unseren vier Standboxen zwischen 440 und maximal 600 Euro pro Paar hoffentlich nicht erwarten. Schwelgerische Klangbeschreibungen voller Superlative zum Beispiel, fertigungsintensive Techniklösungen oder handwerklich aufwendige Gehäuse. Denn in diesen Preisgefilden geht es um erst einmal die Einhaltung der elementaren HiFi-Tugenden: Neutralität, Dynamik, Belastbarkeit.

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Spannend zu testen sind die Einsteigermodelle allemal, denn bei einem knappen Kostenrahmen ist die Intelligenz der Kaufleute und Entwickler besonders gefordert. Konstruktiv sind die Unterschiede auch in dieser Klasse beträchtlich: KEF und Wharfedale schicken vergleichsweise zierliche Zweiwegelösungen ins Rennen, Magnat und Teufel setzen auf drei getrennte Wege mit spezialisierten Mitteltonchassis und gleich zwei Tieftönern pro Box.

KEF C5
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KEF C5, um 460 Euro.

Fazit

Die Testkandidaten im Überblick

Ein Test von Standboxen in dieser so günstigen Preisklasse ist stets eine Gratwanderung. Auch wenn die Ergebnisse an sich erfreulich sind, hält sich der Jubel für mich in Grenzen, denn häufig bieten Boxen, die nur wenige hundert Euro mehr kosten, ein deutliches Plus an Verarbeitung und Klang.

Ich persönlich würde lieber etwas länger sparen und dann 1.500 bis 2.000 Euro ausgeben. Bei keiner anderen Geräteart sind für derart maßvolle Euro-Beträge so große Klangsteigerungen erzielbar. Die in der Summe beste Box im Feld ist die Magnat, die einen rundum ausgereiften Eindruck hinterlässt. Den größten Spaßfaktor und das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet die Teufel.

 
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