Menü

Vergleichstest Vier Röhren-Vollverstärker im Test

Röhrenverstärker werden von Jahr zu Jahr immer schöner und stabiler und erobern sich in der Verstärkerwelt einen immer größeren Marktanteil. Zudem klingen sie immer besser – fand AUDIO erfreulicherweise in diesem Test heraus.
Röhren-Vollverstärker © Archiv, H. Härle, MPS

Röhren-Vollverstärker im Test

Diese Dummheit erlaubt sich kein Highender: von seinem iPad aufzusehen und zu verkünden, dass Transistoren nichts taugen.

Trotzdem haben die ersten verstärkenden Bauelemente ihre Daseinsberechtigung noch nicht verloren. Die Elektronenröhren, die Lee de Forest und Robert von Lieben unabhängig voneinander vor gut 100 Jahren erfanden, bieten wunderbar lang geschwungene Arbeitskennlinien und ein äußerst gutmütiges Klirrverhalten.

Kaufberatung: Phono-Vorverstärker im Test

Zudem robust, dienen sie in größeren Hochfrequenzsendern nach wie vor als bewährte Arbeitspferde. Und ihr besonders „natürlicher“ Grundcharakter schmeichelt auch dem Gehörsinn hochgradig. Könnte dieser ausnahmsweise reden, spräche er mit Sicherheit seine Sympathie für die fossilen Glaskolben aus.

Puresound A 10

Puresound A 10, um 800 Euro.

Mehr lesen

Zum Glück haben sich tüchtige Werkbänke im Reich der Mitte nun schon seit rund zwei Jahrzehnten der entsprechenden Röhrenverstärker angenommen. Die fernöstlichen Entwickler verbündeten sich mit uralterfahrenen, abendländischen Kollegen. So gibt es jetzt Verstärker, die gut aussehen und toll klingen – und trotzdem preislich im Rahmen bleiben. So, dass sie sich nicht nur der Highender ins Auge fassen kann.

Fazit

Auch wenn sich der teuerste Verstärker, der A 88 T MK II Selection von Cayin, in den Vordergrund spielte, verdienen auch die anderen Verstärker ein Lob. Der A 10 von Puresound, weil er zwar kleine, aber wirklich betörend-schöne Töne serviert. Cayins MA 80 für seine delikate Feinheit und der Audreal für seine wohlige Kraft.

 
x