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Vergleichstest Vier Phono-Vorverstärker im Test

Von Diamanten in Rillen graviert und wieder zum Leben erweckt, verlangt analoge Musik förmlich nach dem warmen Feuer der Röhrenverstärkung – am besten gleich in der ersten Instanz, der Phono-Vorstufe.

Phono-Vorverstärker im Test

Analog und Röhre – das passt philosophisch irgendwie zusammen. Schließlich sind beides uralte Hi-Fi-Techniken, die auch heute noch allerhöchsten Musikgenuss versprechen. Wenn es darum geht, Signale aus einem Tonabnehmer-System auf praxisgerechte Pegel zu verstärken, kommt den Röhren ihre im Vergleich zu Transistoren enorme Übersteuerungsfestigkeit gelegen – schließlich sind weder Aufnahmepegel der Schallplatten noch die Ausgangsspannungen der Systeme irgendwie normiert. Generell jedoch sind die Spannungen, um die es hier geht, winzig – was dem Röhren-Konstrukteur wiederum größte Sorgfalt abverlangt, damit das Rauschen tolerabel bleibt. Umso erfreulicher, dass dieser Test gleich drei ganz phantastische Röhren-Phono-Preamps findet – und zusätzlich einen preiswerten Transistor, der fast wie eine Röhre klingt.

Goldenote Microline PH-7

Goldenote Microline PH-7, um 600 Euro.

Fazit

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Statt einfach einen noch teureren Preamp zu kaufen, der dann vielleicht alles gleich gut kann, kommen Analogfans, die ihre Prioritäten kennen, womöglich einfacher ans Ziel: Puristen, die tonale Feinarbeit an der Kette nicht scheuen, kommen mit dem Pure Sound am weitesten ins Innere der Musik. Einsteiger, die es unkompliziert lieben, finden im Goldenote für 600 Euro hervorragenden Klang-Gegenwert. Der Fosgate ist klar der natürlichste im Feld – nur das System sollte nicht zu leise sein. Etwas pragmatischer abgestimmt, wird der universellere Manley ohnehin schnell Freunde finden.

 
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