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Vergleichstest Vier Kompaktboxen mit Koax-Treibern im Test

Klang-Tuning geht auch anders: Kompaktboxen stellen die perfekte Lösung für das Nahfeld dar. Das Treiberprinzip des Koaxes bringt dafür viele Vorteile mit. Welche genau, verraten unsere vier Testkandidaten.
Kompaktboxen mit Koax-Treibern © Julian Bauer, MPS, Archiv

Kompaktboxen im Test

Innerhalb des HiFi-Universums nimmt die Boxen-Welt mit ihrer großen Artenvielfalt einen ganz besonderen Stellenwert ein. Die unterschiedlichen Schallwandler-Arten haben jeweils ihre Vor- und Nachteile. Koax-Treiber ermöglichen durch ihre Anordnung von Tief/Mittel- und Hochtöner auf einer Achse in der Regel ein phasenkorrektes Abstrahlverhalten, was sich in der Praxis oft ein einer realistischen Abbildung äußert. Kompaktlautsprecher mit Koax-Treibern empfehlen sich in erster Linie für die Beschallung im Nahfeldbereich und sind besonders für Hörräume, die sich akustisch nicht mit Standboxen vertragen wollen, eine interessante Lösung.

Das Jubiläums-Modell zum 50. Geburtstag von KEF und die kleine Tannoy aus der Precision-Serie sind typische Vertreter in unserem Koax-Quartett. Die Schallwandler von Pioneer und KS Digital – letzterer ein Aktivlautsprecher – bringen die nötige Abwechslung ins Spiel.

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Fazit

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Während des Hörtests wurde ich vier Mal positiv überrascht: Die KEF ist eine detailreiche HiFi-Box, die tatsächlich Monitor-Qualitäten besitzt. Die KSD 2010 tönte noch detailreicher und machte trotz ihrer Studio-Gene richtig Spaß. Die Pioneer benötigt unbedingt den richtigen Amp, um ihre vielen Stärken voll entfalten zu können. Und die Tannoy? Sie steckt ihre Kontrahenten zumindest in Sachen Dynamik eiskalt in die Tasche. Ihre etwas direktere Tonalität ist Geschmackssache – meine Kollegen und ich waren jedenfalls begeistert.

 
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