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Vergleichstest High-End-Vollverstärker

Ohne Dynamik klingt Musik fad, und Dynamik braucht Leistung. Nur: wie viel genau? Drei fast kompromisslose Vollverstärker, drei Philosophien.

Dicke Verstärker sind nicht nur für Rock-Hörer sinnvoll – auch ein Sinfonieorchester kann Pegel weit über 100 Dezibel entfachen. Will man das wirklich in Original-Lautstärke wiedergeben, braucht man einerseits große Boxen, andererseits viel Leistung. Wobei der tatsächliche Kraftbedarf vom Wirkungsgrad der Lautsprecher abhängt. Einige wenige Boxen erlauben Live-Dynamik sogar mit den bescheidenen 30 Watt eines wunderbar klingenden Röhren-Amps. Das Heimtückische daran ist, dass Leistung und Lautstärke nicht linear zusammenhängen: 6 Dezibel mehr Pegel, eine subjektive Verdopplung der Lautstärke, kostet schon die zehnfache Power. Gleiche Lautstärke mit einem um 6 Dezibel schwächeren Kennschalldruck eines Lautsprechers ebenfalls: Faktor 10.

Originalpegel-Hörer, die keine Einschränkung in der Boxenauswahl dulden, müssen zahlen: Perfekter Klang und hohe Leistung lassen sich nur mit großem Aufwand in ein und demselben Verstärker verwirklichen. Selbst das gigantische Budget der hier vorgestellten Amps befreit die Entwickler nicht von der Notwendigkeit, Kompromisse zu machen, abzuwägen. Zum Glück. Denn erst dann wird HiFi interessant.

 
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