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Vergleichstest: Drei Mini-Subwoofer Dynaudio Sub 250, Sunfire HRS 8, Velodyne Micro Vee

Was kommt wohl dabei heraus, wenn die Tiefton-Spezialisten ihr Know-how mal in kompakte Musikfundamente statt in große Kino-Erdbeben stecken? Dynaudio Sub 250 (850 Euro), Sunfire HRS 8 (800 Euro), Velodyne Micro Vee (900 Euro) im Vergleich.

Membranfläche und Volumen sind nur durch eines zu ersetzen: durch noch mehr Membranfläche und noch mehr Volumen. Sagt zumindest der Volksmund von Homecineasten, Car-HiFi-Fans oder Boxen-Selbstbauern. Immer mehr namhafte Firmen aber schrumpfen ihre Woofer. So treibt mit Velodyne ein führender Spezialist die Miniaturisierung weiter voran – mit Basswürfeln, deren Kanten noch nicht einmal 25 Zentimeter messen.

Der Preis der Kompaktheit

Warum baut eigentlich nicht jeder seine Subwoofer in einem so niedlichen Format? Weil tiefe Töne nun mal langsam schwingen und große Mengen an Luft bewegt werden müssen. Die alte Formel „Schalldruck ist proportional zu Membranfläche mal Hub" stellt ein ehernes physikalisches Gesetz dar. Will man Tiefgang und Schalldruck eines 30ers aus einem 20er herauskitzeln, muss zum einen der Hub der Membran um ein Mehrfaches größer sein; um tiefste Töne noch adäquat wiedergeben zu können, braucht es zudem harte Aufhängung und große bewegte Massen. Das alles geht aber auf Kosten der Effizienz; lediglich starke Magnetfelder und gigantische Leistungen bringen einen solchen Mini-Woofer in Bewegung – einen Umweltpreis gewinnt man damit nicht.

Im Test: Dynaudio Sub 250, Sunfire HRS 8, Velodyne Micro Vee

 
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