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Neue Alben im März Die spannendsten Neuerscheinungen im März

März ist der Monat der richtig dicken Fische: Neben Depeche Mode bringen auch David Bowie, Justin Timberlake und Dido neue Alben heraus.

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© Hersteller/Archiv

So macht das Vorhören doch wieder Spaß. Quälte im Februar noch Heinos neues Album "Mit freundlichen Grüßen" das audio.de-Kritikerohr, stehen für den März gleich mehrere Hochkaräter auf dem Programm.

Nicht nur Depeche Mode bringen mit "Delta Machine" ihr sehnlichst erwartetes 13. Studioalbum heraus. Auch Justin Timberlake hat sich nach ausgiebigen Ausflügen ins Filmgeschäft zur Musik zurückbesonnen und liefert mit "The 20/20 Experience" eine Tanzeinladung par excellence ab.

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Stereophonics "Graffiti on the Train"

Dass bei Stereophonics' achtem Studioalbum manches an Filmmusik erinnert, kommt nicht von ungefähr: Die Streicher wurden vom Bond-Komponisten "David Arnold" arrangiert, der den Stücken einiges an Bedeutsamkeit mitgibt. Und auch sonst zeigt sich die walisische Band gewohnt aufwendig und mitunter auch melancholisch. "Graffiti on the Train" zieht in einen unausweichlichen Sog aus Traurigkeit, während "We Share the Same Sun" einen refrainorientierten, soliden Popsong abgibt. Angenehm überraschend packt das Quartett in "Been Caught Cheating" der Blues, während "In a Moment" elektronisch knarzend Kälte versprüht und sich ausschließlich im Refrain verträglich gibt. Mit verspieltem Klavier reichert die Band ihre Pop-Rock-Stücke hier und an und liefert so ein durchweg annehmbares Album ab.

Ignition (Indigo), VÖ: 1. März

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Und selbst David Bowie, inzwischen stolze 66 Jahre alt, hat noch nicht genug. Anlässlich seines Geburtstags im Januar überraschte er mit der Ankündigung von "The Next Day" und schickte mit "Where Are We Now" auch gleich die erste Single seines 26. Albums in die winterlich-kalte Welt hinaus.

Außerdem gibt es Neues von Dido und Hurts, von einem tollen Franzosen und zwei hörenswerten Deutschen, von denen einer mit seinem tiefschwarzen Humor mehr als hörenswert ist.

 
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