Menü

Vergleichstest Fünf Standlautsprecher im Test

Im Lauf der 35-jährigen AUDIO-Geschichte hat sich die Technik stark gewandelt. Heute prüfen wir fünf hochmoderne Standboxen aller Klassen. Welche Neuentwicklung hat die Nase vorn?
Standboxen im Test © Hersteller/Archiv

Standboxen im Test

Lautsprecher bieten zahlreiche Stellschrauben, an denen Entwickler drehen können. Gehäuse, Frequenzweichen, Treiber und Rundstrahlverhalten sind hier die wesentlichen Bereiche, und sie beeinflussen sich obendrein wechselseitig. Boxenentwicklung ist deshalb eine Mischung aus Grundlagenwissen, Materialkunde, Hörerfahrung und Intuition. Es überrascht daher nicht, dass die Hersteller angesichts dieser Komplexität recht unterschiedliche konstruktive Akzente setzen.

So legt Gauder Akustik (vormals Isophon) besonderen Wert auf ausgefuchste Weichen. Heco spendiert seinem Mitteltöner ein nobles Alnico-Magnetsystem. Cabasse hat sein legendäres Koaxialsystem weiter perfektioniert. Dali setzt auf Treiber mit ultralinearen Antrieben. Die CWT 1000 von T+A erzeugt Zylinderwellen mit einer Vielzahl von Treibern.

Gauder Akustik Arcona 60

Gauder Akustik Arcona 60, ab 3.400 Euro.

Fazit

Dank Klippel und Co. hat sich im Boxenbau viel getan. Die Chassis arbeiten deutlich linearer, Filter und Abstrahlverhalten sind besser zu optimieren als noch vor ein paar Jahren.

Mehr lesen

Das erklärt, warum die ehemaligen Topmodelle mit den aktuell getesteten Spitzenreitern der Hersteller klanglich nicht mehr mithalten können. Von der mal samtigen, mal brachialen Klangdichte und Autorität einer Epicon 8 oder CWT 1000 konnte die HiFi-Gemeinde seinerzeit nur träumen. Auch die übrigen drei Modelle sind enorm klangstark und zählen zu den besten ihrer Klasse. Sie dürfen mir glauben: Das sind alles echte Rosinen.

 
x