Testbericht Yamaha CD-N500 im Test
Gesamtwertung: sehr gut
Preis/Leistung: überragend
- +Super ausgestattet
- +Sehr gut verarbeitet
- +Sehr neutraler Klang
Vergleichstest: Fünf Netzwerk-Player
Eine geniale Idee, denn so lässt sich mit ihm etwa ein Vollverstärker wie der erfolgreiche Yamaha A S700 zu einer kompletten HiFi-Anlage ausbauen. Sogar einen frontseitigen USB-Anschluss zum schnellen Andocken portabler Apple-Devices - mit digitaler Übertragung – bringt der Yamaha mit.
Der CD-N500 zeigt deutlich Yamahas Erfahrungsschatz in Sachen Netzwerk: Volle High-Resolution-Tauglichkeit inklusive 24/192-Format ist für ihn ebenso selbstverständlich wie unterbrechungsfreie Wiedergabe (Gapless Play). Somit fällt es auch kaum auf, dass er Air-Play nicht unterstützt.
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Mit der Konnektivität meint er es ernst: Das erkennt man daran, dass sein Digitalausgang sogar bei der Wiedergabe von komprimiertem oder Internet-Radio-Material ein PCM-Signal ausgibt – sehr praktisch etwa für Digitalaufnahmen.
© Hersteller / Archiv
Yamaha: Die Kraft der zwei Herzen
Der CD-N500 vereint CD-Player und Netzwerk-Client. Beide zusammen passen prima ins Gehäuse, weil das Streaming-Board extrem kompakt ausfällt: Die Yamaha-Eigenentwicklung verwendet einen digitalen Signalprozessor ADSP BF527 von Analog Devices, der Ethernet- und USB-Fähigkeiten von Haus aus mitbringt. Über den digitalen Interface-Baustein PCM 9211 von Texas Instruments geht‘s dann weiter zum hochintegrierten D/A-Wandler-Chip PCM 5101, der bereits die analoge Ausgangsstufe beinhaltet.
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Hörtest
Dass der CD-N500 wirklich in jeder Hinsicht bestens gelungen ist, zeigte auch der Hörtest: So war schon bei der CD-Wiedergabe sein unbedingter Wille zu klanglicher Neutralität erkennbar. Er zeichnete sich vor allem durch sein kräftiges, lebendiges Klangbild aus.