Testbericht Vincent CD S7 DAC im Test
Gesamturteil: sehr gut
Preis/Leistung: sehr gut
- +Sehr gute Verarbeitung
- +Gute Ausstattung
- +Warmer, vollmundig-seidiger Ton
Auch vermitteln die handverdrahteten, zum Teil recht langen Kabelbäume das Flair edlen Rundfunkstudio-Equipments aus den Sechzigern – optisch unterstützt von ausladenden Koppelkondensatoren und natürlich den beiden aus Russland stammenden 6922-Doppeltrioden (E88CC) in den Ausgangsstufen.
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Klar findet sich auch Silizium auf der Platine, aber eher verhalten und stets umgeben von unzähligen, hochwertigen WIMA-Folienkondensatoren, frei nach dem Motto: "Nur wenige Chips – aber denen soll's richtig gut gehen."
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Laut Vertrieb sollen aber die Geräte zukünftig mit der üblichen USB-B-Armatur ausgerüstet sein. Super-audiophil dürfte es aber selbst dann noch nicht werden, verarbeitet der USB-Eingang des CD S7 DAC doch maximal 48-Kilohertz-Tonkost.
Vincent CD S7 DAC: Hörtest
Dafür wurde es den Testern bei CD-Wiedergabe mit dem Vincent so richtig warm ums Herz. Mit vollmundiger, saft- und kraftvoller Intonation sowie einem kernigen Antritt transportierte der Player jede Menge Röhren-Flair in den Hörraum.
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Verführerisch auch sein durchsichtiger Mitteltonbereich, der Gesangsstimmen anheimelnd rüberbrachte. Der zum Vergleich herangezogene Creek Destiny 2 (61 Punkte) agierte da etwas kühler, punktete aber mit minimal mehr Randschärfe und Detailpräzision.