Standlautsprecher Teufel T500 MK2 im Test
Gesamtwertung: gut - sehr gut, 71 Punkte
Preis/Leistung: überragend
- +sehr dynamisch
- +betont feinauflösende Abstimmung
- +beeindruckende Raumperspektive
- +eignet sich gleichermaßen gut für Film und Musik
© Hersteller / Archiv
Teufel T500 MK2: Aufbau
Die Teufel ist eine echte Drei-Wege-Box mit gesondertem 17-cm-Papiermembran-Mitteltöner. Die ebenfalls 17 cm messenden Kevlar-Basstreiber arbeiten bis 300 Hz auf ein eigenes Volumen. Neben der imposanten Boxengröße fällt zuerst eine Kante im oberen Bereich der Schallwand auf. Der Zweck ist das Zurückversetzen des Hochtöners auf einen gemeinsamen Schallentstehungsort mit den anderen Tönern. Damit sollen Laufzeit-Unterschiede kompensiert werden, die sonst auf vertikaler Achse zu Auslöschungen im Frequenzgang führen können.
Als wäre das noch nicht genug, bekam der Waveguide noch eine asymmetrische Formung spendiert, welche die recht große 28-mm-Gewebekalotte akustisch besser an den Mitteltöner anbindet.
© Hersteller / Archiv
Teufel T500 MK2: Hörtest
Das Erstaunliche an der T500 MK2 ist die völlige Abwesenheit von störenden Artefakten. Yellos „Oh Yeah“ wird sanft und fein artikuliert. Doch wer glaubt, die Teufel wäre in ihren dynamischen Fähigkeiten eingeschränkt, wird bei „The Race“ mit den Ohren schlackern – wie unvermittelt die Trommeln hämmern und wie raumgreifend Synthie-Effekte vor die Box projiziert werden. Der einsetzende E-Bass klingt weniger klar konturiert als mehr kräftig stabil, integriert sich aber homogen ins grosszügige und plastische Klanggeschehen.
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