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Testbericht

Teufel Motiv 10

AUDIO


Stefan Schickedanz

26. Januar 2009

 Mit schrägen Seitenwänden ist der Teufel Motiv 10 nicht nur gegen stehende Wellen in seinem Inneren gewappnet, sondern lässt sich harmonischer in Raumecken integrieren, was zudem wie ein Turbo in den unteren Oktaven wirkt. Allerdings birgt die Eckaufstellung immer eine gewisse Dröhngefahr. Teufel vertraut positiverweise auf jeweils fünf identische Satelliten für Front, Center  und Surround

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Das Motiv ist äußerst flexibel in der Aufstellung. Die Übergangsfrequenz des Woofers liegt tief genug, um eine freie Anordnung im Raum zu ermöglichen. Die Terminals fallen groß, leicht zugänglich und stabil aus,  sind auch Bananenstecker und zünftigen Kabeldurchmessern gewachsen. Der Kick macht‘sDie Motiv 10 profitierte vor allem vom nahtlosen Übergang zwischen Subwoofer und Satelliten. Es stellte die gesamte Darbietung auf ein solides und straffes Bassfundament. Hier erschien das Wort „knackig" angebracht. Auch grobdynamisch überzeugte der Einsatz der Berliner, die allerdings in punkto Auflösung und Nuancierung von Gesangsstimmen wie Peter Gabriel (Growing Up Live, Warner) absolut betrachtet Wünsche offen ließen. Da fehlte der Wiedergabe des Preußen-Pakets ein wenig Glanz und Gloria. Keine Angst vor actionMit dem lasziven Vampirtanz zu „After Dark" aus Quentin Tarantinos „From Dusk Till Dawn" (UfA) schlug die Stunde des Teufel-Sets. Seine Spielfreude und das Raumgefühl brachten die atmosphärische Fortsetzung des Geschehens auf der Leinwand. Sehr lebendig und dreidimensional spielte die Berliner Bande auf. Das Differenzierungsvermögen des Teufel-Sets überzeugte ebenso wie der äußerst knackige Bass. Das Motiv 10 bot reichlich Impulsivität plus Präzision. Die Dynamikreserven reichten für normale Wohnzimmer locker aus. Zudem gelang die Raumabbildung lückenlos und passte bestens zu den Filmbildern. Der fehlende Glanz wirkte sich hier nicht so negativ aus wie bei der Musikwiedergabe.






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