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Testbericht Im Test Teufel Concept C300 Wireless

Das Teufel Concept C300 Wireless wird, wie der Name schon sagt kabellos über ein USB-Dongle mit Computer verbunden und klingt kraftvoll, sehr erwachsen und mit einer traumhafter Basswiedergabe.

Teufel Concept C300 Wireless
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© Teufel

So praktisch Aktivboxen für den Schreibtisch sind,  so ungelöst war bisher die Frage, wie man sie an ­einen Laptop anschließt, wenn man selbigen in der ganzen Wohnung nutzt. Dieses Problems nahm sich jetzt Lautsprecher Teufel an: Die Berliner schafften einfach das Kabel zwischen Computer und Boxenset ab.

Der kleine USB-Dongle, der in den Laptop gesteckt wird, sendet zur Antenne am Sub. Eine weitere analoge Quelle, etwa TV oder DVD-Player, lässt sich zusätzlich anschließen.

Wie das geht? Mit ­einem kleinen Sender, der in den USB-Port des Laptops befördert wird und wie ein herkömmlicher Internetstick aussieht. Selbst beim bequemen Surfen auf dem Sofa stört er nicht, und die Verbindung klappte auf Anhieb perfekt. An den akustisch relevanten Teilen wurde zum Glück auch nicht gespart: Selbst die kleinen Satelliten, die sich mit dem mitgelieferten Mini-Ständer gut auf dem Schreibtisch platzieren lassen, sind als 2-Wege-Modelle mit hochwertiger Gewebekalotte ausgeführt.

och ausgewogen mit sehr tiefem Bass, zu den Höhen etwas abfallend.

Der Subwoofer, in dem auch die gesamte Elektronik sitzt, baut wie ein kleines PC-­Gehäuse in die Höhe und lässt sich so sehr praktisch platzieren. Wenn der Teufel-Woofer akustisch ungünstig stehen muss, lässt sich der Basspegel noch mit der Fernbedienung anpassen.

Messen

Größen­bezogen sehr leistungsstarker Satellit mit wenig Klirr.

Teufel und Canton optimieren ihre Sub/Sat-Sets weniger auf kompromisslose Neutralität, sondern eher auf Pegelreserven: Aus überschaubaren Volumina holen die Subs 109 (Teufel) bzw. 107 dB (Canton) heraus, wobei die Limitierungen des DM2-Satelliten in der Praxis nicht entscheidend ist.

Die unterschiedliche Abstimmung offenbart schon den unterschiedlichen Einsatzzweck: Die Canton sind auf Achse leicht höhenbetont und klingen deshalb parallel zur Wand, etwa neben einem Fernseher, am besten. Der leichte Höhenabfall der Teufel wiederum würde in großen, bedämpften Räumen zu muffigem Klang führen. Auf dem Schreibtisch, direkt auf den Hörer gerichtet, ist eine solche Abstimmung aber durchaus sinnvoll.

Teufel Nochmal!

Die technische Verwandtschaft zum Concept C200 USB (AUDIO 11/09) war im Hörtest sofort zu bemerken. Unglaublich kräftig, legte das Concept C300 Wireless mit Jeff Becks „Brush To The Blues“ los und entfesselte ein wahrhaft highfideles Bassfeuerwerk. Dabei spielte sich der rhythmisch federnde Tiefton nie in den Vordergrund, sondern harmonierte mit den Satelliten prächtig.

© AUDIO

Stimmen wie Willie Nelson bei seinem „Come Rain Or Come Shine“ stellte das Teufel eher klein dar, wahrte aber mit einer eher sanften Tonalität und dem satten Fundament gut die ruhige Atmosphäre der Aufnahme.

Bei Orchesterklängen aber fehlte es in den Höhen doch deutlich an Glanz und Auflösung, was aber Gamer und Pop/Rock-Hörer nicht stören wird, die mit dem Concept C300 Wireless ein einzigartig praktisches, zugleich partytaugliches Set erstehen.

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