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Testbericht Test: Kopfhörer Sony MDR-ZX 700

Die Basswucht, der gute Wirkungsgrad und die sehr gute Verarbeitung sind das Markenzeichen des Sony MDR-ZX700.

Sony MDR ZX 700

Hersteller
Sony
UVP
100.00 €
Wertung
55.0 Punkte
Testverfahren
1.0

Obwohl Sony seinen zweitgrößten Bügelhörer der neuen, etwas ­ausgefallenen Design-Reihe selbst „Monitor“ nennt, lässt er sich auch außerhalb des Tonstudios prima einsetzen – mit seinen 26 Ohm Impedanz und einem enormen Wirkungsgrad zum Beispiel ­hervor­ragend an einem portablen Player. Mit großen, ­extrem abschottenden Hörern und relativ hohem Gewicht ist er vielleicht nicht die perfekte Wahl für die Jogging-­Runde, aber passend für das entspannte private Open-Air-Konzert auf Terrasse oder Freibadwiese.

Messlabor: 26 Ohm Impedanz. Viel Oberbass, weniger Tiefbass. Klirr um 150 Hertz. © AUDIO
Messlabor: 26 Ohm Impedanz. Viel Oberbass, weniger Tiefbass. Klirr um 150 Hertz.

Immerhin sitzt der Sony trotz seiner Größe ziemlich bequem auch auf kleinen Köpfen, und die Geräuschdämmung von außen ist sehr gut. Wie sein großer Bruder, der MDR-Z1000 (AUDIO 5/11), versteht sich der ZX700 auf enormen Druck und guten Grundton und bastelt mit diesen bewährten Tugenden auch eine ansprechende Dynamik. Auch die kleine Bassreflex-Öffnung auf den Kunststoff-Hörern zeugt von den gleichen Genen, wie sie der Z1000 besitzt.

Im Gegensatz zum großen Bruder fehlt ihm aber die nötige Souveränität, um nicht den Reizen des überbordenden Grundtons zu verfallen und der Musik insgesamt einen zu warmen Anstrich zu geben. Da klingen Streicher einerseits zwar voll und körperhaft, aber auch überdimensioniert und einen halben Ton zu tief.

Alle Daten und Testergebnisse zum Sony MDR ZX 700

 
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