Testbericht System Audio Mantra 30 im Test
Gesamturteil: gut - sehr gut
Preis/Leistung: sehr gut
- +Gute Verarbeitung
- +Weiträumig-realistische Abbildung
- +Sanfte Höhen und hohe Transparenz
Nicht nur, dass er schlanken Boxen und minimalistischem skandinavischem Design den Vorzug vor dem damaligen Technik-Look gab. Er konnte auch handfeste akustische Gründe vorweisen, warum seine Konzepte trotz offenkundig weniger Membranfläche homogener und schneller klangen.
System Audio Mantra 30: Aufbau
So folgt heute auch die Mantra 30 der damaligen Philosophie. Sie ist als 2,5-Wege-System mit nur zwei Bässen im 11-Zentimeter-Format ausgestattet. Um dennoch vollen Tiefgang und passable Pegelwerte zu erreichen, wurden die Chassis mit einer stark versteiften Polypropylen-Membran, einer bis zu einem Zentimeter in jede Richtung linear arbeitenden Sicke sowie einem extrem starken Magnetantrieb ausgestattet.
© Hersteller / Archiv
Beide Tiefmitteltöner arbeiten auf ein Volumen, das nicht das gesamte Gehäuse füllt – im unteren Bereich lässt sich eine Kammer zur Stabilisierung mit Sand befüllen. Die Übergabe an die Hochtonkalotte erfolgt bei 3 kHz, was angesichts des kleinen Tefmitteltöners ein optimales Rundstrahl- und Klirrverhalten ermöglicht.
System Audio Mantra 30: Hörtest
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Praxis: Lautsprecher richtig aufstellen
Besonders mit feinem Folk und klein besetzter Klassik, hier Brahms 1. Klaviertrio (Storioni Trio), aber auch mit Jazz spielte sie ausgesprochen natürlich, räumlich und differenziert. Da kamen keinerlei Wünsche nach einem breiteren Speaker auf.