Subwoofer-Test Sunfire True EQ 12 Signature im Test
Testbericht zum Subwoofer Sunfire True EQ 12 Signature: Gegen das Vorurteil, Woofer müssten riesige Kisten sein, die jedes Wohnzimmer verschandeln, kämpft der Sub-Pionier Bob Carver schon über 40 Jahre. Sein Spitzenmodell misst denn auch nur bescheidene 34 Zentimeter in Höhe, Breite wie Tiefe. Da kann ja gar kein kraftvoller Tiefstbass rauskommen, meinen Sie? Weit gefehlt, Sunfire mixt hier gleich mehrere Geheimrezepte an, um die Physik auszureizen.
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Doch der True EQ 12 ist alles andere als eine Krachmaschine – schon der Name deutet auf Heimkino-Einsatz ebenso hin wie auf hochwertigste Musikuntermalung. Dies unterstreicht die Hochpass-Funktion seiner Cinch-Ausgänge, die ein Einschleifen zwischen Stereo-Vorund Endstufe ermöglichen. Oder der vollautomatische 8-Band-Equalizer, der auf Knopfdruck eine recht langwierige und tiefbass-starke Anpassung an den Aufstellort über das mitgelieferte Mikrofon vornimmt. Besonderheit hier: Nach der Korrektur kann der Benutzer mittels „EQ Intensity“-Regler selbst stufenlos bestimmen, wie stark die Korrekturkurve tatsächlich wirkt.
"Sunfire True EQ 12 Signature"-Test: was für eine Kraft
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Das konnte er mit erstaunlicher Intensität. Wenn bei Action-Filmen oder Musik härterer Gangart (Linkin Parks „Reanimatom“) die Druckwellen durch den Raum jagten, bekamen die Tester einerseits Respekt vor der unbändigen Kraft des True EQ (und Angst um filigrane Röhren oder Tonabnehmer in der Nähe). Aber auch den entscheidenden Spaßfaktor lieferte der 12er mit. Die Pauken in Strawinskys „Sacre Du Printemps“ (Jansons, RCO) untermalte er dagegen präzise, fast ein wenig zu hart – der Sunfire ist kein Schnäppchen, aber für Freunde harter, präziser Bässe ein Traumgerät.