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Testbericht Sennheiser HD700 im Test

Der Sennheiser HD700 ist eher für die Anlage daheim gedacht, als für den mobilen Einsatz. Der HiFi-Kopfhörer im Test.
Sennheiser HD700
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© Archiv, H. Härle

Sennheiser HD700
Klangurteil: 90 Punkte
Preis/Leistung: sehr gut
  • +sehr gute Durchhörbarkeit
  • +neutral
  • -wenig Bassfundament
  • -etwas zu distanziert

Der Sennheiser HD700 war schon einmal zu Gast in der AUDIO-Redaktion. Damals lief er allerdings als direkt von der CES eingeflogenes Vorserien-Modell noch außer Konkurrenz und blieb ohne endgültige Einstufung.

Heute wie damals beeindrucken beim HD700 schon die Materialauswahl und Verarbeitung. Beides verleiht ihm nicht nur optisch die Amutung, als wäre er exklusiv für ein Raumfahrtprogramm entwickelt.

Messlabor: Weniger Pegel im Bass, Anhebung erst zum Grundton und den unteren Mitten. Leichte Senke um 3 kHz, Peak im Brillanzbereich um 7kHz. Die Impedanz mit 163O ist eher für die Stereo- Anlage denn für Mobil-Player optimiert. © Archiv, H. Härle
Messlabor: Weniger Pegel im Bass, Anhebung erst zum Grundton und den unteren Mitten. Leichte Senke um 3 kHz, Peak im Brillanzbereich um 7kHz. Die Impedanz mit 163O ist eher für die Stereo- Anlage denn für Mobil-Player optimiert.

Auch haptisch macht der Sennheiser einen exquisiten Eindruck, und dank hervorragender Polsterung und flexiblen Bügeln trägt er sich viel leichter und komfortabler als es seine knapp 300 Gramm Lebendgewicht vermuten lassen würden.

Kaufberatung: HiFi-Kopfhörer im Test

Als kleiner Bruder des audiophilen Überfliegers HD800 definiert er seine Zielgruppe jenseits der Smartphone- und Mobilplayer-Gemeinde und fühlt sich mit einer gemessenen Impedanz von 163 Ohm eher an der Heimanlage wohl. Und wie auch der HD800 folgt er strikt dem Ideal des transparenten, durchhörbaren und lebendigen Klangs.

Sennheiser HD700: Hörtest

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Tatsächlich war er im Hörtest mit seinem extrem detailreichen, aber durch weniger Bassfundament leicht distanziert wirkenden Spiel dem Vorserien-Modell sehr ähnlich. Auch die Messwerte aus dem AUDIO-Labor zeigen sich fast identisch zu den am Jahresbeginn gemessenen Werten. Zur atemberaubenden Perfektion fehlt ihm lediglich noch die Souveränität seines großen Bruders, die Leichtigkeit eines Grado oder das Bassfundament des Denon.

 
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