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Testbericht Restek MDAC+ im Test

Der MDAC+ von Restek ist äußerst vielseitig. Der Test verrät, ob auch die Klangwiedergabe des D/A-Wandlers überzeugt.

Restek MDAC+

Hersteller
Restek
UVP
1500.00 €
Tester
stereoplay

Restek MDAC+
Gesamturteil: sehr gut
Preis/Leistung: sehr gut
  • +Sehr gute Ausstattung
  • +Umfangreiche Signalrouting- und Konvertierungsfunktionen
  • +Neutraler, aufgeräumter, wohlfokussierter Klang

Den Begriff "wandlungsfähig" darf man beim Restek MDAC+ getrost wörtlich nehmen. Das gilt bereits fürs äußere Erscheinungsbild: Frontblende Alu natur oder verchromt und ein Display in mehreren Farbvarianten, die sich auch nachträglich ändern lassen – beim MDAC+ ist eigentlich alles möglich.

Wandlungsfähig zeigt sich aber auch seine Technik. Nicht nur, dass für 190 Euro Aufpreis eine Version mit elektronisch symmetrierten XLR-Ausgängen erhältlich ist. Auch lässt sich der MDAC+ dank eines speziellen Digitalausgangs als vielseitiger Formatwandler einsetzen, beispielsweise von USB nach S/P-DIF.

Restek MDAC+ - Anschlüsse
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© Hersteller / Archiv
Restek MDAC+ - Anschlüsse

Restek MDAC+: Aufbau

Ohnehin bietet der Restek reichhaltige Anschluss-Optionen – darunter sogar eine I2S-Schnittstelle, die praxisgerecht als CAT5-Buchse ausgeführt ist. Ebenso großzügig gibt sich der MDAC+ bei den Möglichkeiten für klangliche Eingriffe.

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So stehen nicht nur zuschaltbares Upsampling sowie ein fünfstufig wählbares Digitalfilter zur Verfügung – es existiert auch eine schaltbare Kompensation, die verhindert, dass das für FIR-Filter typische symmetrische Überschwingen die Wandlerchips bei hohen Pegeln übersteuert. Selbst Dither lässt sich dem Signal in drei Stufen hinzuschalten, während man beim Lautstärkesteller sogar die Wahl zwischen analoger und digitaler Ebene hat.

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Ein Blick ins Innere zeigt, dass der MDAC+ ein echtes Manufaktur-Produkt ist – der dreigeschossige Schaltungsaufbau mit kunstvoll verschachtelten Leiterplatten ist für Großserienherstellung kaum geeignet. Jedoch erlaubt dieses Konzept eine langfristige Update-Politik, sodass sich der MDAC+ auf zukünftige Entwicklungen problemlos anpassen lässt – wie aktuell geschehen mit dem asynchron arbeitenden USB-Interface, das Restek gleich als komplette Baugruppe vom Spezialisten XMOS übernahm.

Restek MDAC+: Hörtest

"Emotionen sind ausdrücklich erlaubt, wenn von Restek die Rede ist", schrieben die Kasseler dem MDAC+ ins Prospekt. Im Hörtest hinterließ der Wandler nur gute Gefühle und zeichnete sich durch sauber konturierte Darstellung aller Klangquellen und deren exakte Staffelung auf der virtuellen Bühne aus.

Selbstdarstellerische Klangspektakel waren nicht seine Sache. Die Hochtonwiedergabe war von unaufdringlichem, feinem Glanz; unten herum konnte er fest zupacken, wirkte dabei jedoch nie martialisch. Einziger Wermutstropfen: der fehlende Kopfhörerausgang.

Alle Daten und Testergebnisse zum Restek MDAC+

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