Standlautsprecher Quadral Argentum 371 im Test
Gesamtwertung: gut, 68 Punkte
Preis/Leistung: sehr gut
- +detailreich und bassstark
- +klar fokussierte Mitten
- +serviert kleinste Einzelheiten auf dem Silbertablett
Quadral Argentum 371: Aufbau
Die Argentum stellt den Tiefmitteltönern zwei getrennte Kammern zur Verfügung: So kommt es nicht zur wechselseitigen Beeinflussung der Treiber. Ebenfalls getrennt eingesetzt werden zwei Bassreflexrohre: Eines arbeitet in der oberen Kammer und eines im Tieftonabteil, zusammen abgestimmt auf 40 Hz.
© Hersteller / Archiv
Auf den ersten Blick schimmert das Membranmaterial vertraut alusilbern, bei Berührung entpuppt es sich jedoch als leichte Papiermembran. Die glänzende 25-mm-Kalotte ist durch vertikale Streben gegen Berührung geschützt, auf die akustische Abstimmung hat dies allerdings keinen Einfluss. Der Hochtöner besteht aus einem Kunststoffgewebe-Gemisch und steckt in einer leichten Schallführung, die bis zu drei Dezibel an Pegel herausholt.
© Hersteller / Archiv
Quadral Argentum 371: Hörtest
Die schwarze Standbox wirkt zwar äußerlich weniger schick als ihre Kontrahenten, wie im Leben zählen jedoch die inneren Werte: Aufwendige Verstrebungen und handverklebte Holzkeile machen die Argentum zur akustisch stabilsten Box im Testfeld. Mit klarem Fokus und tiefreichendem Bass setzt sich die Argentum sofort in den Gehörgängen fest. Yellos „Oh Yeah“ erklingt so nah und griffig, dass wir am liebsten immer wieder auf die Repeat-Taste drücken würden.
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