Testbericht Pioneer N-50 im Test
Gesamtwertung: sehr gut
Preis/Leistung: sehr gut
- +Edel verarbeitet
- +Sehr gut ausgestattet
- +Feiner, kultiviert-farbenfroher Klang
- +USB-Anschluss auch als PC-D/A-Wandler nutzbar
Vergleichstest: Fünf Netzwerk-Player
Mit nur wenigen Bedienelementen auf seiner Frontplatte kommt der Pioneer auch optisch aufgeräumt daher. Diese Reduktion hat allerdings den kleinen Nachteil, dass sich der N-50 komplett nur über die mitgelieferte Fernbedienung, alternativ dazu aber auch über entsprechende Apps für Android und iOS steuern lässt.
Auch der Pioneer verfügt über einen Webserver, der momentan jedoch nur die Eingabe des Gerätenamens erlaubt. Vielleicht ist nach dem nächsten Geräte-Update mehr möglich.
Für die nächsten Wochen definitiv angekündigt ist ein Firmware-Update, das den N-50 tauglich für unterbrechungsfreie Wiedergabe machen wird. Bisher gelingt ihm Gapless Play lediglich im AirPlay-Modus, der diese Betriebsart von Haus aus mitbringt.
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Zusätzlich zur frontseitigen USB-Buchse für tragbare Apple-Geräte inklusive iPad besitzt der Pioneer N-50 noch eine echte, asynchron und damit besonders Jitter-arm arbeitende USB-Buchse für den direkten Anschluss von Computern, die selbstverständlich auch Hi-Res-Kost im Format 24 Bit/92 kHz verarbeitet.
© Hersteller / Archiv
Pioneer: Selbstbewusster Alleingang
Offenbar aus eigener Entwicklung stammt die Streaming-Abteilung auf dem zentralen Digitalboard des N-50 rund um den BridgeCo-Chip DM 860. Auch die asynchron arbeitende USB-Schnittstelle nach USB-Audio-2.0-Standard fiel nicht alltäglich aus: Hier kommt als Controller-Baustein der brandneue CM6631 von Cmedia zum Einsatz. Die Audio-Baugruppe mit „hängend“ montierten D/A-Wandlern belegt nahezu ein Drittel des Gehäuses. Sie gönnt sich sogar einen eigenen Netztransformator.
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