Testbericht Sonos Sub im Test
Klangurteil: 105/95 Punkte
Preis/Leistung: Überragend
- +Perfekte Funktion
- +Sauberer Klang
- +Tolle Anlagen-Möglichkeiten
- -Kein Netzschalter
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Oder er kann mit einem zweiten Play:5 jenes Stereopaar bilden, dessen Klangfülle und -Genauigkeit uns damals so gründlich foppte. Die gleichen Möglichkeiten, nur in etwas kleinerem Maßstab, eröffnen sich mit dem preiswerteren Play:3 (zum Test) , das wie sein großer Bruder sowohl als One-Box-Lösung als auch als Stereo-Aktivbox mit eingebautem Netzwerkplayer dient.
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Sonos Sub: Aufstellung
Und nun können Sonos-Besitzer die starken Duos um einen maßgeschneiderten Subwoofer ergänzen. Wobei in der Terminus in die Irre führt: Mit dem typischen Heimkino-Basswürfel hat der Sonos Sub nichts zu tun, er hat nicht einmal konventionelle Toneingänge. Man könnte ihn als auf Bass spezialisierten Netzwerkplayer bezeichnen, der sich mit minimalem Wisch und Tipp in ein bestehendes Sonos-Netzwerk integriert.
Kaufberatung: Top-Speaker um 2.000 Euro
Das Setup verläuft Sonos-typisch intuitiv in wenigen Schritten (siehe Screenshots oben rechts): Nachdem die Steuersoftware (verfügbar für Android, iOS, OSX und Windows) das neue Familienmitglied entdeckt hat, muss man ihr lediglich mitteilen, mit welchem Player oder Player-Paar es zusammenspielen soll. Handelt es sich dabei um Play:3 oder Play:5, stellen sich diese und der Sub automatisch auf die perfekt passende Trennfrequenz ein. Man erhält ein maßgeschneidertes Sub-Sat-System mit allen Vorteilen (neben dem tieferen Bass also auch weniger Klirr und höhere Pegelfestigkeit), aber ohne die damit normalerweise einhergehenden Umstände: Die einzigen Kabel, die zu den drei Komponenten führen müssen, sind die Stromkabel, und die sonst heikle Anpassung der jeweiligen Arbeitsbereiche entfällt bis auf die erwähnten zwei, drei Dialogschritte.
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Die weitestgehende Kabellosigkeit ermuntert zu Experimenten mit der Platzierung des stattlichen Quaders: Vom Design her zwar für stehenden Betrieb vorgesehen, ist der Sub so konstruiert, dass er auch flach auf der Seite liegend – womöglich sogar unter einem anderen Möbelstück – voll einsatzfähig ist. Besonders umgänglich wird der Sub durch seine Treiberanordnung: Zwei ovale Alumembran- Chassis stehen sich im Mittelschlitz des Gehäuses exakt gegenüber, ebenso – darüber und darunter – die zugehörigen Reflexports. Was dazu führt, dass Vibrationen, die die Chassis bei ihrem harten Job ans Gehäuse abgeben, sich gegenseitig kompensieren.
Praxis: Lautsprecher richtig aufstellen
Der Erfolg ist ein Woofer, der selbst hohe Pegel scheinbar unbeteiligt abgibt – das glänzend schwarze, beachtlich schwere Kabinett bleibt tatsächlich ruhig wie ein Grabstein.
Sonos Sub: Kombiniert mit Play:3 oder Play:5
Da der Sub theoretisch mit allen Sonos-Geräten mit Ausnahme des reinen Netzwerkplayers Connect zusammenspielt,stellt sich natürlich die Frage, welche Kombinationen die sinnvollsten sind.
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Absolut phantastisch klingen die Play-Modelle als Paar mit Woofer. Die Play:5- Kombi ist schon ganz großes, erwachsenes HiFi – ausgewogen, detailreich, pegelfest und breitbandig. Und das ganze aus einer Kette, die unterm Strich 1500 Euro kostet, sich ganz unscheinbar im Wohnzimmer integrieren lässt und jederzeit in beliebig viele weitere Räume erweiterbar ist – ohne dass man je mehr als ein paar Netzkabel verlegen muss.
Fazit
Messtechnisch wie klanglich ist der Sub die ideale Ergänzung für die Sonos-Aktivbox-Player: Die mit ihnen erreichbare Klangqualität macht durch die Entlastung im Bass – und dessen kompetente Wiedergabe – einen Riesenschritt.