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Testbericht Musical Fidelity V-DAC MKII

Die Neuauflage des Musical Fidelity V-DAC (240 Euro) spielt Musikalisch wie immer – und klingt dabei noch feiner als der Vorgänger.

Musical Fidelity V DAC II

Hersteller
Musical Fidelity
UVP
250.00 €
Wertung
110.0 Punkte
Testverfahren
1.0

Musical Fidelity V-DAC MKII

Musical-Fidelity-Oberhaupt Antony Michaelson kann nach eigenen Aussagen den Erfolg seines Ende 2008 gelaunchten V-DACs immer noch kaum fassen. Was ihn aber nicht daran hindert, mit dem V-DAC MKII sein eigenes Werk nochmals zu toppen. Das Original (AUDIO 1/2009) überzeugte mit seiner charmanten Mischung aus kruder Optik und erlesenem Innenleben zu einem fast unverschämt günstigen Preis von 270 Euro.

Der MuFi V-DAC II bleibt dieser Tradition treu, auch wenn er mittlerweile sein trotzig-schlichtes schwarzes Alukleid gegen eine gebürstete, silbern schimmernde Variante getauscht hat. Die klassische Brikettform und die eigenwillige beidseitige Buchsenanordnung blieben unverändert. Die Platine wirkt aufgeräumter als im Vorgänger, aber sicherlich nicht weniger edel.

Die Frequenzgänge des Musical Fidelity V-DAC II sind ausgewogen, die Störabstände analog und an USB mit 116dB vorbildlich hoch. Und bei der Jittermessung kann er sich das Einser-Sternchen an die Brust heften: 151 ps am USB-Eingang und140 ps am Digital-Coax sind spitze. Der Ausgangswiderstand liegt bei 101 Ohm, das Klirrspektrum (o. Abb.) zeigt sich tadelos. Verbrauch Standby/Betrieb: 1,7/ 7 Watt.

Nach wie vor dient ein hochwer­tiger Wandler-Baustein als Herzstück, diesmal ein DSD1796 vom Spezialisten BurrBrown – zwar schon seit längerem im Besitz von Texas Instruments, aber dadurch keinesfalls weniger effizient. Für die Computer-Daten steht ein nicht minder potenter USB-Controller-Chip namens TAS1020 parat. Von einem 6-MHz-Oszillator mit dem richtigen Takt­gefühl versorgt, kann der Chip per Asynchronous Mode dem Rechner sogar den Senderhythmus für die USB-Streams diktieren. So erhält der DAC die Daten genau dann, wann er sie braucht – eine wirksame Waffe gegen Jitter. Anschließend kümmert sich noch ein Asynchronous Sample Rate Converter um die Hochrechnung und Neutaktung aller, auch der via Digital-Coax und Optisch-Toslink eintreffenden Digitalsignale.

Selbst beim Preis vermag der V-DAC II noch zu verblüffen. Gerade mal 240 ­Euro soll der Neue kosten – und dürfte damit garantiert zum neuen Kassenschlager werden. Denn auch klanglich hat der V-DAC II aufgeholt. War der alte schon – ganz dem Namen verpflichtet – eine musikalische Offenbarung, gewinnt der Neue über USB deutlich an Konturenschärfe und räumlichen Details. Wer ihm noch das externe Netzteil V-PSU gönnt, steigert die Stabilität und Durchhörbarkeit auf ein Maß, das selbst den um einiges teureren M1 DAC aus gleichem Hause in ­akute Erklärungsnot bringt.

Alle Daten und Testergebnisse zum Musical Fidelity V DAC II

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