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Testbericht Lautsprecher-Kabel Silent Wire LS 16

Das Silent Wire LS 16 (1000 Euro) ist für Ketten, die eher vordergründig und direkt klingen, sehr empfehlenswert.

Silent Wire LS 16

Hersteller
Silent Wire
UVP
1000.00 €
Wertung
10.0 Punkte
Testverfahren
1.0
Tester
stereoplay

Silent Wire setzt auf Kontinuität und übernimmt beim LS 16 den Aufbau mit kreuzverschalteten Leitern, die sich um ein Polyethylen-Rohr winden, vom LS 12 (10/09). Dennoch hat man an entscheidenden Stellen Veränderungen vorgenommen. So ist die Zahl der Drähte – wie der Name vermuten lässt – auf 16 angewachsen, was dem LS 16 einen Querschnitt von 4 mm2 beschert.

Silent Wire mit niedrigem Widerstand (9,1 mOhm/m) bei geringer Induktivität (150 nH/m) und nicht zu hoher Kapazität (386 pF/m).

Zudem sollen bei ihm die Kupferleiter nochmals reiner sein. Darüber hinaus werden sie bei der Herstellung extra poliert, um eine besonders glatte Oberfläche zu schaffen, was nach Ansicht von Silent Wire zu einem besseren Hochton führen soll. Das die Leiter umgebende Gewebe ist zwar weiterhin ein Viskose-­Geflecht, doch die Hülle des LS 16 besteht aus Polyurethan (PU) und nicht aus PVC wie beim kleineren Bruder.

Das diese Bemühungen sich gelohnt haben, zeigte die Hörvergleiche, in denen das LS 16 das preisgüns­tigere LS 12 mit stabilerer Abbildung, deutlicher durchgezeichnetem Bass und feingliedrigeren Höhen klar distanzierte. So spielte es auf dem gleichen Niveau wie das Siltech MXT Paris (450 Euro, 10/09), das aber eine andere Klangwirkungs-Tendenz aufwies. Denn das MXT Paris zeigte sich detailreicher und offener als das LS 16, das dafür mit wärmeren Klangfarben malte.

Bei der Raumdarstellung kümmerte sich dann das LS 16 eher um die Breite, während das MXT Paris in die Tiefe staffelte und eine fokussiertere Ortung bot. So ergab sich ein Patt. Das LS 16 ist für Ketten, die eher vordergründig und direkt klingen, sehr empfehlenswert.

Alle Daten und Testergebnisse zum Silent Wire LS 16

 
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