Testbericht Im Test: Woofer Heco Metas SUB 251A
- Testbericht
- Datenblatt
- stereoplay
Heco Metas Sub 251 A
- Hersteller
- Heco
- UVP
- 600 €
- Wertung
- 80.0 Punkte
- Testverfahren
- 1.0
© MPS
Dessen Membran aus gehärtetem Spezialpapier soll die Steifigkeit bekannter Metall-Konstruktionen erreichen, ist aber dennoch leichter, was einen hohen Kennschalldruck ermöglicht. Mit 150 Watt Sinus kann die antreibende Endstufe deshalb etwas kleiner ausfallen als bei Spitzen-Woofern gewohnt. Auf größere Ausstattungstricks wird bei Heco verzichtet – neben dem Pegel- und Trennfrequenzregler findet sich lediglich ein Phasenschalter, der das Signal bei Bedarf invertiert.
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Der Musikalische
Das Aufstellen und Justieren eines Subwoofers ist für gewöhnlich eine Angelegenheit, die Zeit braucht. Nicht so beim Heco Metas Sub 251A: Alle im Hörraum versammelten Redakteure waren erstaunt, wie harmonisch und musikalisch der Sub 251A auf Anhieb spielte, obwohl er für die ersten Versuche noch ohne große Ambitionen in die Mitte der Stereobasis plaziert und seine Trennfrequenz einfach auf einen Mittelwert eingestellt war. Und das, obwohl klassisches Material – in diesem Falle Strawinskys „Sacre du printemps“ (Jansons, RCO live) – nun nicht gerade ein leichtes Spiel für einen Subwoofer ist.
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Doch der Metas Sub fügte sich nahtlos ein, stellte die massiven Trommel körperhaft dar, aber folgte den schnellen Rhythmen flink und präzise, wenn es gefordert war. Die Aura des unkomplizierten, hochmusikalischen Spielpartners behielt er auch nach einer angemessenen Optimierungsprozedur bei und groovte sich mit seinen betont präzisen, doch nie zu dünnen Rythmen bei Dave Gruisins „Fascinating Rhythm“ (Best of) in die Herzen des Hörer.
Dabei folgte er nicht nur den Bassdrum-Schlägen mit Nachdruck und Präzision, sondern untermalte mit exakt passendem Timing auch Bassläufe und andere kurzzeitige Schallereignisse, die bei preiswerten Woofern gerne mal im Gemurmel verlorengehen. Einzig bei echtem Actionkino hätten sich die Hörer vielleicht etwas mehr magenmassierende Druckwellen gewünscht, was angesichts der herausragenden Musik-Performance aber zu verschmerzen ist.
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