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Testbericht Im Test: Subwoofer PSB Sub 5i

Der PSB Sub 5i (600 Euro) ist ein sehr kraftvoller, massiver und durchsetzungsstarker Woofer, sowohl für Heimkino als auch Musikwiedergabe.

PSB Subwoofer 5i

Hersteller
PSB
UVP
600.00 €
Wertung
80.0 Punkte
Testverfahren
1.0

Der Wooferkorb ist einfach, Magnetantrieb und Zentrierspinne dagegen amtlich. Unten die verrundeten Reflexrohre.

Die kanadische Firma PSB hat auf dem nordamerikanischen Markt eine ähnliche Stellung wie ihre Schwestermarke NAD, und auch im deutschsprachigen Raum spricht sich das hervorragende Preis-Leistungs-Verhältnis der kanadischen Lautsprecher langsam herum.

Pegel und Frequenz lassen sich bequem auf der Frontplatte regeln.

Firmengründer Paul Barton hat eine starke Affinität zur klassischen Musik, doch in seinem Portfolio kommen auch die Freunde von Heimkino und Film nicht zu kurz. Der nur 600 Euro preiswerte und großvolumige PSB Sub 5i soll allen Geschmäckern tieffrequenten Wohlklang liefern. Dabei sind die Zutaten relativ konventionell: ein Zehnzoll-Chassis mit Polypropylen-Membran, zwei frontseitige, abgerundete Bassreflexrohre und ein 150 Watt RMS starker Hybrid-Verstärker.

Sehr tief, im Übergangsbereich eher flaches Filter zugunsten des Phasenverhaltens.

Statt eine Fernbedienung zu verwenden, plazierten die Kanadier die Regler für Trenn­frequenz und Pegel einfach bedienfreundlich auf der Frontseite des Woofers – was bei der klassischen Aufstellung im Wohnzimmer sehr sinnvoll ist.

Der Kraftvolle

Der PSB legte mit einigen Takten von Mark Egans Fusion-Scheibe mächtig los: Alles klang bei ihm eine Nummer größer und kräftiger als bei der Kon­kurrenz. Etwas mehr Zeit als etwa beim ­Heco sollte der Benutzer allerdings in Aufstellung und Justage investieren, denn der PSB spielte erst nach einigen Optimierungen von Trennfrequenz und Pegel klanglich wirklich auf den Punkt. Dann reizte er besonders bei Filmen, Rock und HipHop sein Volumen aus und ließ die Konkurrenz beim Kräftemessen locker stehen.

Sehr sauber mit kaum ansteigenden Klirrwerten. Tiefgang: 30Hz Pegel: 107dB

Aus dem intimen „Unplugged“-Konzert von Fanta 4 ­machte er eher ein großes Open Air, und auch bei Action­filmen à la „X Men“ zeigte er bei jedem tieffrequenten Effekt mit atemberaubendem Grollen, dass er sein Geld und seinen Platzbedarf wert ist.

Bei Klassik oder feinfühligem Jazz (etwa Roberta FlacksBest Of“-CD) war das an Kraft dann schon einmal etwas zu viel des Guten – wenn der PSB eine eher massige Gangart wählte und das musikalische ­Geschehen zuweilen etwas zu sehr zu beherrschen schien. Doch wer es kräftig und kraftvoll mag, für den ist der PSB in seiner Preisklasse absolut erste Wahl.

Alle Daten und Testergebnisse zum PSB Subwoofer 5i

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