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Im Test: Phono-Preamp Musica Ibuki
Die High-End-Minimalisten von Musica haben ihren schönsten Phono-Vorverstärker nach dem lokalen Hausberg „Ibuki“ genannt. Ein musikalischer Gipfelsturm trotz messtechnischer Ausrutscher.
Mit ungeschirmter Verdrahtung und Acrylgehäuse steht der Ibuki am liebsten fern von Netzteilen und -leitungen aller Art.
Die Miniatur-Röhre des Typs 6111 dient dem Ibuki als Ausgangspuffer
Der Frequenzgang über den MC-Eingang des Ibuki geht im Bass deutlich zu früh auf Talfahrt, während er auf der MM-Route Richtung Tiefbass mild ansteigt. Der Rauschabstand am MC-Eingang ist mit 73dB gut, MM mit 83dB sogar sehr gut.
Wer einzig den Höreindruck zählen lässt, kann sich sogar mit MC-Systemen in den Ibuki verlieben. Mit dem Transrotor Merlo Reference (MC, am Transrotor Rondino) klang der japanische Preamp zwar eher schlank, aber keineswegs bassfrei. Gerade an kleineren Ketten entwickelte sich dafür eine enorme Agilität, Klarheit und Farbenpracht, gepaart mit verblüffend akkuratem Tempo und Timing.
Deutlich steigern ließ sich dieser Eindruck noch, wenn man die 24 Volt Gleichstrom, die der Ibuki benötigt, nicht mit dem Original-Steckernetzteil, sondern mit etwas Seriöserem erzeugte. Es muss nicht gleich ein Naim Flatcap sein, das die Tester mit durchschlagendem Erfolg probierten – der Musica-Vertrieb bietet erschwingliche Alternativen.
Kleines Spiel für zwischendurch

