Testbericht Im Test: Kompaktboxen Heco Victa 301
- Testbericht
- Datenblatt
Heco Victa 301
- Hersteller
- Heco
- UVP
- 220 €
- Wertung
- 61.0 Punkte
- Testverfahren
- 1.0
- Auszeichnung
-
© MPS
In punkto Membrandurchmesser liegt der Tieftöner mit seiner Papiermembran auf Augenhöhe mit dem Teufel Ultima 20-Treiber. Zudem verfügt er über vier breite Lüftungsschlitze im Korb, die nicht nur die Schwingspule kühlen, sondern auch den Raum hinter der Zentrierspinne dekomprimieren.
© AUDIO
Als einzige Box im Testfeld kommt die Heco Victra 301 mit einem Bi-Wiring-Terminal daher und ermöglicht – sofern gewünscht – die Nutzung der Bi-Amping-Fähigkeit moderner AV-Receiver.
© AUDIO
Hörtest
Den goldenen Mittelweg beschritt im Hörraum die Heco Victa 301. Sie kam zwar nicht ganz an das stimmige und natürlich neutrale Gesamtbild der Boston A25 heran, hauchte aber beispielsweise Katie Meluas „Ghost Town“ mehr Lebensfreude ein, so dass man automatisch mit dem Fuß im Reggae-Takt mitwippte. Die Boston zeichnete hier die Konturen mit spitzerem Bleistift heraus, während sie über die Heco – fast wie mit einer Airbrush gepainted – von einer größeren Aura umgeben war.
© AUDIO
Diese grundlegenden Unterschiede zogen sich durch jegliches Musikmaterial: Die Boston blieb immer bodenständig mit einer leichten Distanz, die Heco tönte dagegen etwas offenherziger, kerniger und spritziger.
So formte sie die Stimme von Xavier Naidoo zwar nicht ganz so akkurat, sorgte aber in „Alles lebt“ (Album: „Alles kann besser werden“) mit einem kräftigeren Grundton und einer Brise frischer Luft für mehr Pep und Lebendigkeit. Ihre 61 Klangpunkte verdiente sie sich aber ebenfalls redlich – vor allem dank einer großen Portion Vitalität und Charme.
Alle Daten und Testergebnisse zum Heco Victa 301