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Testbericht Im Test: Kompaktbox Teufel Ultima 20

Die Kompakte Teufel Ultima 20 (200 Euro pro Paar) ist eine effektvoll abgestimmte Box mit kräftigem Bass und tiefer Raumabbildung.

Teufel Ultima 20

Hersteller
Teufel
UVP
200.00 €
Wertung
57.0 Punkte
Testverfahren
1.0

Der Teufel-Woofer beeindruckt mit einem dicken Antrieb, einer Fasermembran sowie einem Phase-Plug – und das trotz günstigstem Preis.

Die preisliche Untergrenze mit marketingstrategisch günstigen 199 Euro pro Paar markiert die Teufel Ultima 20. ­Gegenüber der zierlichen Boston A25 steht die Teufel gut im Futter und beherbergt rund 11 Liter Volumen. Das Reflexrohr ist mit 50 Millimetern ebenfalls größer dimensioniert, wie auch der Tieftöner mit 132 Millimetern effektivem Membran­durchmesser.

Freistehend in einem dumpfen Raum fühlt sich die Teufel am wohlsten. © AUDIO
Freistehend in einem dumpfen Raum fühlt sich die Teufel am wohlsten.

Durch den Kunststoff-Phase-Plug geht zwar wieder etwas ­Fläche verloren, trotzdem arbeiten hier rund 47 Prozent mehr Areal als bei den Bostons. Ihren physikalischen Vorteil setzte die Teufel allerdings nicht in mehr ­Basspegel um. Der Tieftöner selbst verzichtet auf Belüftungsöffnungen ­jeglicher Art und setzt statt dessen auf eine Faser-Membran.

Bei der 25-Millimeter-Gewebe-Kalotte herrscht wiederum markenübergreifende Einigkeit. Ein klarer 18-dB-Hochpass sowie ein 12-dB-Tiefpass trennen die beiden Chassis von einander. Die Frequenzweichen-Platine der Teufel-Box ist zwar ebenfalls am Terminal befestigt, ragt aber in diesem Fall im 90°-Winkel ins Gehäuse hinein. Und: Bei Teufel hat man vollstes Vertrauen in ­seine Konstruktion und gibt stolze zwölf Jahre Garantie.

Merkliche Loudness-Senke, sonst recht linear. Impedanz 5,0Ω , AK 64

Hörtest

Wie Hans Dampf in allen Gassen machte die Teufel Ultima 20 mit einem kräftigen Bassfundament und strahlendem Hochton auf sich aufmerksam. Mit dem ­Ambient-Track „Polarstern“ aus Schillers CD „Atemlos“ versprühte diese Abstimmung fast psychedelischen Reiz und verankerte sich ganz tief im Ohr.

Erhöhte Klirrwerte im ­Mittel- und Hochton.

Doch spätestens, wenn natürliche Instrumente oder Stimmen aufspielten, kippte ihr marktschreierischer Loudness-Charakter in ein nicht zu überhörendes Manko: Die Akteure drängte die Ultima in den Hintergrund, interpretierte dabei die Männer arg dünn und die Frauen recht kieksig. Zu ihrer Ehrenrettung sei gesagt, dass sie durch ihren Hochtonüberschuss Tracks wie „Mary Pickford“ oder „Perfect Circle“ von Katie Melua mit mehr Raumtiefe und Ambiente abbildet als die Konkurrenz. Wer auf Mainstream-Pop steht, wird der Teufel Ultima 20 sicherlich auch ihre guten ­Seiten abgewinnen können.

Alle Daten und Testergebnisse zum Teufel Ultima 20

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