Testbericht Im Test: Colorful Colorfly Pocket HiFi
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Von seinem 32-Gigabyte-Festspeicher kann der Colorfly problemlos 24/192-Material abspielen. Allerdings nur, wenn als WAV gespeichert – Flac akzeptiert der Colorfly nur im Standard-Format.
Neben dem für einen Porti üblichen Mini-Klinken-Ausgang prangt eine zusätzliche 6,3mm-Buchse, die nicht nur problemlos große, hochohmige HiFi-Hörer antreibt, sondern als Line-Ausgang auch ganz lässig Endstufen versorgen kann.
Und die beiden SPDIF-Schnittstellen sind keine Attrapen: der Pocket HiFi läßt sich wahlweise als D/A-Wandler oder gar digitaler Sample Rate Converter einsetzen, der das Ausgangsmaterial bis auf 24/192-Auflösung hochrechnet. Ob dies sinnvoll ist, bleibt oft Geschmacksache; im AUDIO-Hörraum wirkten die aufgeplusterte Varianten eher wie weichgezeichnet.
Dagegen sind die klanglichen Fähigkeiten des Colorfly unbestritten; er brachte als Player sogar große Netzwerkspezialisten in Bedrängnis. Selbst die etwas lustlos wirkende OLED-Anzeige trübt den Charme des ungewöhnlichen Spielers nicht. Nur die hakelige Bedienung über träge reagierende Drucktasten, das ist dann vielleicht zu viel Retro.
Fazit
Wer mag, kann mit dem Colorfly Pocket HiFi die Sample-Frequenzen eintreffender Digital-Signale hochrechnen. Er kann Endstufen direkt antreiben und große HiFi-Kopfhörer einstecken. Er kann verdammt gut Musik damit hören. Und er kann sich stolz Besitzer eines der kuriosesten HiFi-Geräte der Welt nennen.