Testbericht Goldenote Microline PH-7 im Test
Klangurteil: 113 Punkte
Preis/Leistung: Überragend
- +schwungvoller Klang, guter symmetrischer Ausgang
- -Testgerät brummt bei MC etwas
Da an so einem Preamp nicht nur teure MCs laufen sollen (und es zudem auch sehr hochwertige Magnetsysteme gibt), haben sich die Goldenote-Entwickler eine raffinierte Eingangsschaltung einfallen lassen, die eine Messung der Abschlusskapazität zwar unmöglich macht, dafür aber mit angeschlossenem MM-System eine stets perfekte Anpassung ergibt.
Kaufberatung: Digitale Vorverstärker im Test
Der MM-Freund kann also ohne Angst vor schrill oder muffig verbogenem Hochton ganz entspannt den Qualitäten seiner Tondose frönen. Und einen Aufstieg in Richtung MC außerdem schon deshalb erstmal auf die lange Bank schieben, weil der PH-7 sich mit diesen Systemen mehr Rauschen genehmigt und obendrauf noch eine Prise hausgemachten Brumm streut.
Womöglich wird das angekündigte Zusatz-Netzteil PSU-7 die Brummreste beseitigen und auch klanglich weitere Fortschritte bringen – spannend, denn schon „ohne“ spielte der Goldenote mit MM wie MC so mitreißend, dass man ihn im Vergleich locker auch in einer höheren Preisklasse verortet hätte.
Mehr lesen
- Übersicht: Alle Bestenlisten
- Test: Standboxen ab 440 Euro
- Kaufberatung: HiFi-Kopfhörer im Test