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Testbericht Focal Spirit One im Test

Der Focal Spirit One ist mit einer Impedanz von 32 Ohm ganz bewusst auch für den Outdoor-Betrieb konstruiert. Der Test verrät, ob der Klang des On-Ear-Kopfhörers überzeugen kann.
Focal Spirit One
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© Hersteller/Archiv

Focal Spirit One
Klangurteil: 75 Punkte
Preis/Leistung: sehr gut
  • +Gut klingender Mobilhörer
  • +Gute Isolationswirkung
  • -Eingeschränkter Tragekomfort (Brillenträger)

Der französische Hersteller Focal kann auf eine lange Geschichte im Boxenbau zurückblicken. Was mit einem kleinen Zwei-Mann-Betrieb zu Beginn der 80er Jahre anfing, entwickelte sich schnell zu einer der renomiertesten französischen HiFi-Firmen – auch im Studiobereich übrigens. Mit dem rund 200 Euro teuren Spirit One betritt Focal nun Neuland und versucht, auch in der Kopfhörerwelt Fuß zu fassen.

Focal Spirit One: Verarbeitung

Und weil man bei der Produktpremiere schließlich beste Eindrücke hinterlassen möchte, ist der Spirit One auch penibelst verarbeitet. Dank seiner Edelstahlteile wirkt er sogar geradezu edel – von Spielzeugflair trotz des relativ günstigen Preises also absolut keine Spur.

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Der eigentliche Clou ist die extrem aufwendige Konstruktion des Hörers: Verschiedene technische Tricks sollen zu einer passiven Minderung des Außenlärms von bis zu 18dB (!) führen. Ermöglichen soll das zum einen eine angepasste Form der Hörermuscheln, die zusätzlich isolierend wirken – und zudem ein raffinierter Kopfbügelaufbau: Durch zwei seitliche Gelenke drückt sich der Spirit One nicht nur wie üblich von oben an den Kopf, sondern auch von der Seite an die Ohren. Eine pfiffige Idee – allerdings dürften Brillenträger je nach Art des Gestells daher einen erhöhten Druck verspüren.

Focal Spirit One: Klang

Tatsächlich zeigte der Focal während des Hörtests einen verblüffenden Isolationseffekt, der zu einer deutlichen Reduzierung des Außenlärms führte. Da nimmt man als HiFi-Fan mit Nasenfahrrad auch weniger Tragekomfort in Kauf – zumal der Spirit One mit seinen 40-mm-Treibern herrlich hochauflösend spielte.

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Mit angenehmer Frische waren feinste Details (etwa das Geräusch der laufenden Tonbandmaschine auf Aloe Blaccs "I Need A Dollar") zu hören. Doch trotz dieser Detailfülle konnte man über den Focal stundenlang entspannt Musik hören, ohne sich überfordert zu fühlen. Ebenfalls sehr schön: der volle, warm tönende Bass, der basslastiger Musik eine ordentliche Spielfreude einhauchte.

 
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