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Testbericht DVD-Player Harman/Kardon DVD 37

  • stereoplay
Der Harman/Kardon DVD 37 (350 Euro) bot gleich zu Anfang eine Überraschung, erinnerte er doch stark an das 7/06 getestete Universalspieler-Highlight DVD 47 (500 Euro).

Harman / Kardon DVD 37

Hersteller
Harman / Kardon
UVP
350.00 €
Testverfahren
1.0
Bewertung
DVD-Player Harman/Kardon DVD 37
Tester
stereoplay

Bestes Video und den packendsten Film-Ton liefert HDMI. Leider verhängt das High Definition Multimedia Interface auch gegen Eigenaufnahmen eine  Kopiersperre. Die 5.1-Analogausgänge braucht der Harman/Kardon zwingend für mehrkanaliges DVD-Audio.
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© Julian Bauer
Bestes Video und den packendsten Film-Ton liefert HDMI. Leider verhängt das High Definition Multimedia Interface auch gegen Eigenaufnahmen eine Kopiersperre. Die 5.1-Analogausgänge braucht der Harman/Kardon zwingend für mehrkanaliges DVD-Audio.

Der DVD 37 erlaubt mit seinem Testbild-Generator eine genauso schnelle Kalibrierung des Monitors wie der DVD 47 und verfügt über Einbau-Decoder für Dolby Digital und DTS.

Das Lautsprecher-Setup – es greift auch bei DVD-Audio – beinhaltet ebenfalls eine von 40 Hertz bis 120 Hz einstellbare Frequenzweiche; ein Pegeltongenerator fehlt leider.

Ein Blick auf die Platine schaffte Klarheit: Sie ist identisch mit der des DVD 47, nur die Plätze für den Chipsatz zur SACD-Wiedergabe sind leer.

Geblieben sind die Progressive-Scan- und Scaler-Fertigkeiten (er rechnet auf Wunsch die DVD-Zeilenzahl hoch bis zu 1080 interlaced), die der Neue ebenfalls einem DVD-Prozessorchipsatz der kalifornischen Zoran verdankt.

Der größte Unterschied zum 7/06 getesteten Universalspieler: fehlende Chips für SACD-Wiedergabe.
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© Julian Bauer
Der größte Unterschied zum 7/06 getesteten Universalspieler: fehlende Chips für SACD-Wiedergabe.

Zu den Offerten des Monsterchips zählt das Dechiffrieren von MP3- und Windows-Media-Musikdateien sowie die Wiedergabe von JPEG, DivX und SVCD (obwohl letzteres in der Bedienungsanleitung unter „nicht abspielbare Formate" gelistet ist). Die Tonsignale behandelt er wie der teurere Bruder liebevoll mit direkt auf der Platine verlöteten Transistoren.

In der Disziplin „Praxis“  überzeugt die fünf Zentimeter flache Spielerflunder mit einer tastenbeleuchtbaren Fernbedienung und Extra-Stereo-Cinchausgängen. Dass der Harman von DVD-Audio via HDMI nur Zweikanal-Signale weiterleitet, ist kein Beinbruch. Denn die DVD-Audio-Mehrkanal-Wiedergabe gelang ihm über seine 5.1-Analog-Ausgänge lupenrein, bassstark und räumlich.

Sein On-Screen-Menü beinhaltet sogar einen Testbild-Generator.
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© Julian Bauer
Sein On-Screen-Menü beinhaltet sogar einen Testbild-Generator.

Auch die CD-Klänge profitierten von seinen diskret aufgebauten Ausgangsstufen. Er entfachte eine Stereo-Dynamik und einen so zwingenden Groove, wie ihn selbst viel teurere Player oft nicht hinkriegen.

Dass der DVD 37 mehrkanaligen Filmton wenig packend und dynamisch zahm reproduzierte, ist verschmerzbar. Dafür gibt es ja die Decoder in AV-Receivern. Eines der wenigen Mankos des Harman war letztlich das nicht gerade bestechend scharfe analoge Video über seine Cinch- und Komponentenausgänge.

Alle Daten und Testergebnisse zum Harman / Kardon DVD 37

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