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Testbericht

D/A-Wandler Restek MDAC+

Testergebnis
115.0 Punkte
1500 EUR
Testverfahren: 1.0

AUDIO Bernhard Rietschel


Bernhard Rietschel | Profil | Kontakt

19. August 2010

Der Restek MDAC+ (1500 Euro) verändert sich zwar je nach Setting geringfügig, bewahrt aber seinen Grundcharakter.

D/A-Wandler Restek MDAC+
Bild vergrößern 937 347 http://img4.magnus.de/D-A-Wandler-Restek-MDAC--r937x347-C-c79d6c13-36817645.jpg Mehr als nur genug: Wenn hier die Eingänge ausgehen, hat man zu viele Geräte. Über die RJ-Buchsen (mitte) können Geräte via I2S andocken.

Mehr als nur genug: Wenn hier die Eingänge ausgehen, hat man zu viele Geräte. Über die RJ-Buchsen (mitte) können Geräte via I2S andocken.

Den MDAC+ gibt es in unterschiedlichen Frontplatten- und Displayfarben, aber die eigentliche Qual der Wahl geht erst nach dem Kauf los. In dem über den vorderseitigen Dreh/Drück-Knopf zugänglichen Einstellmenü lässt sich wirklich alles einstellen: Die Zielfrequenz des integrierten Abtastratenwandlers zwischen 44,1 und 192 Kilohertz ebenso wie die Ziel-Wortbreite zwischen 16, 18, 20 und 24 Bit. Der User darf auch selbst entscheiden, ob dabei Dither zum Einsatz kommt, und die Dosis dieses gezielt zur Linearisierung des Wandlers im Kleinstsig­nalbereich hinzugefügten Rausch-Additivs in drei Stufen wählen. Damit nicht ­genug – logisch, dass auch die Charakteristik des Digitalfilters fünffach verstellbar ist, und dass der DAC sämtliche Einstellungen pro Eingang separat speichert.

D/A-Wandler Restek MDAC+
Bild vergrößern 937 787 http://img2.magnus.de/D-A-Wandler-Restek-MDAC--r937x787-C-a7b43d34-36817647.jpg Endstufentauglich: Zwei tuning-freundlich besockelte OP-Amps dienen als Ausgangsstufe, der größere Käfer zwischen ihnen regelt die Lautstärke, steuerbar per Front-Knopf oder mitgelieferter Fernbedienung.

Endstufentauglich: Zwei tuning-freundlich besockelte OP-Amps dienen als Ausgangsstufe, der größere Käfer zwischen ihnen regelt die Lautstärke, steuerbar per Front-Knopf oder mitgelieferter Fernbedienung.

Fragen Sie jetzt bitte nicht nach der „idealen“ Hörtest-Einstellung – es gibt sie nicht. Der MDAC+ verändert sich zwar je nach Setting geringfügig, bewahrt aber seinen Grundcharakter.

Via Koax spielte der Restek entspannt, sehr natürlich, mit tief reichendem, auffallend genau definiertem, dabei – vor ­allem direkt an der Endstufe – eher schlankem Bass. Die große Stärke des deutschen DACs war der Raum: Keiner im Test bildete präziser und sauberer ab.




Technische Daten und Testergebnisse

Allgemein  
Abmessungen (B x H T)HöheTiefe 28,5 x 6,4 x 33,0 cm
Gewicht 4,0 kg
Ausstattung/Funktionen  
Lautstärkeregelung digital ja
Lautstärkenregelung analog ja
Fernbedienung ja
Anzeige Samplingrate nein
Anzeige Wortbreite nein
Digitale Effektschleife ja
Maximale Abtastrate Cinch/AES 192
Maximale Abtastrate Optisch 96
Maximale Abtastrate USB 48
USB-Asynchron-Modus USB nein
Einstellbare Digitalfilter-Charakteristik ja
Zahl Filter-Optionen 5
Besondeheiten Upsampling für alle Eingänge einstellbar, digitale Effektschleife.
Eingänge CD-Spieler  
Digital Cinch 4
Digital BNC 0
Digital optisch 4
Digital ST 0
Digital AES/EBU 0
Digital DSD nein
I2S 1
USB 1
Firewire 0
Ausgänge D/A-Wandler  
Ausgänge Cinch 1
Ausgänge XLR Stereo 0
Ausgänge Kopfhörer 6,3mm/ 3,5mm 0/0
Digitalausgang Cinch ja
Digitalausgang optisch ja
Digitalausgang sonstige: I2S
Testergebnisse
Fazit + Hoher Spielwert, feiner Klang, tolle Ausstattung.
Fazit – USB kann nur 48/24
Klang Cinch 115
Klang symmetrisch
Klang SACD
Ausstattung überragend
Bedienung gut
Verarbeitung sehr gut
Klangurteil überragend 115
Prädikat 5 Ohren
Preis / Leistung sehr gut
getestet in Ausgabe: 8/


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