pearl.de Bestseller NEU Beratungsvideo Schnäppchen Ausgezeichnet bewertet Pressestimmen Günstig beiwww.pearl.de onlne einkaufen
Testbericht

Creek EVO CDP

Testergebnis
100.0 Punkte
765 EUR
Testverfahren: 1.0

AUDIO


Bernhard Rietschel

Der Creek klingt einfach angenehm, ohrenfreundlich und zugleich spannend. Für rund 760 Euro.

Wer ältere Geräte der 1982 gegründeten Firma Creek kennt, vermisst heute vielleicht deren radikales Non-Design. Die erschreckend kompakten, kantigen Gehäuse mit den schwarzen, giftgrün bedruckten Blech-Fronten waren doch noch ein klares Statement gegen die zeitgleich erstarkenden Goldknopf-Popper und Acryl-Polierer. Heute sind aus Punks Politiker geworden. Und auch Creek ist äußerlich wie technisch eine „Evo“-lutionsstufe weiter.

Einfacher ist besser

Der Evo ist das Einstiegsangebot der Firma und muss noch ohne kostspielige Upsampling-Tricksereien auskommen. Die Budget-Beschränkung hat aber einige schlaue Ideen hervorgebracht, die nicht nur Geld sparen, sondern auch bessere Ergebnisse liefern. So taktet ein und derselbe Oszillator im Evo nicht nur die Wandler, sondern mit der gleichen Frequenz auch den Steuerungs-Mikroprozessor. Das spart einen Taktgeber und soll nebenbei Intermodulations-Probleme, wie sie beim Parallelbetrieb unterschiedlicher Oszillatoren drohen, gar nicht erst aufkommen lassen. Vielleicht liegt es an diesem Kniff, vielleicht auch an der sorgfältigen Nachtaktung zwischen (Philips-)Laufwerk und (Burr-Brown-)Wandler, dass der Evo als günstigster Player den besten Jitter-Wert im Test zeigte. Auch die anderen Messwerte waren blitzsauber. 


Bild vergrößern 438 1000 http://img1.magnus.de/image-r438x1000-C-d3dd1ccf-12927211.jpg

So geradlinig wie der technische Aufbau ist auch die Ausstattung und Bedienung des Creek: Er ist ein CD-Player, basta. Zusätzliche Digitaleingänge gibt es nicht, dafür immerhin Digital-Out in Koax- und optischem Toslink-Format sowie eine schicke Fernbedienung, die in der Hand und auf dem Couchtisch allemal einen besseren Eindruck macht als der etwas überladene Burmester-Systemdrücker oder die betagten Designs von Accuphase und Audionet. In einem kleinen Rückfall in den alten Minimalismus zeigt der Evo zwar die verstrichene Titelzeit an, aber keine Gesamt- und schon gar keine Restzeiten – das nur, damit Sie nicht sagen, AUDIO hätte Sie nicht gewarnt.

Der kleine Unterschied

Von Restzeitanzeige-Fetischisten abgesehen dürften nur wenige Hörer dem charmanten Klang des britischen Players widerstehen (der streng genommen, wie es in dieser Preisklasse üblich ist, aus China kommt). Wer für die 760 Euro erst mal ein Weilchen sparen muss, fragt sich zu Recht, was dieser unscheinbare Spieler denn nun so viel besser kann als eine 200-Euro-Kiste – oder gar ein x-beliebiger DVD-Player, der ja auch CDs schluckt.

Bitte schön: Der Creek klingt einfach angenehmer, ohrenfreundlicher und zugleich spannender. Er schafft es, mit guter Musik ein Kraftfeld aufzubauen, das unsere Aufmerksamkeit mit dem ersten Takt gefangen nimmt und bis zum letzten Takt festhält. Er spielt sich nicht einfach mit mehr Höhen, einem dickeren Bass oder einem ähnlichen quantitativen Merkmal in den Vordergrund – derartige Unterschiede machen nicht die Qualität eines Players aus. Nein, es ist die subtile Stimmigkeit, das perfekte rhythmische Zusammentreffen aller Elemente, was den Hörspaß vom HiFi-Frust unterscheidet. Diese wichtigste Bedingung ist schon mit dem Evo erfüllt – die anderen Player bauen lediglich mehr oder weniger kunstvoll darauf auf.




Technische Daten und Testergebnisse

Allgemein  
Abmessung (B x H x T)HöheTiefe 43,0 x 80,0 x 34,0 cm
Gewicht 6,0 kg
Formate  
Wiedergabe MP3 nein
HDCD-Wiedergabe nein
Features
Fernbedienung/lernfähigmit Display ja/nein/FB ohne Display
Lautstärkeregelung nein
CD-Text-Anzeige nein
Röhrenausgangsstufen nein
Titelübersicht nein
ID3-Tag-Anzeige nein
Wiederholung Titel, CD, A-B
Auto-Space nein
Lautsprechergröße einstellbar SACD
Pegelsetup SACD
Laufzeitkorrektur SACD
Einbau-Mehrkanal-Decoder SACD
Anschlüsse
Digital-Ausgänge i-Link
Cinch-Audio (Stereo) 1
5.1-Ausgang (Cinch)
5.1-Ausgang (XLR) vorhanden
Digitalausgang ST
Digitaleingänge nein
Kopfhörer-Ausgang/regelbar nein/nein
Messwerte  
Ausgangsspannung CD (0 dB FS) 2,5 V
Ausgangswiderstand 6 Ohm
Störabstand (A-bewertet) CD 114 dB
Störabstand (A-bewertet) SACD
Fehlerkorrektur Infoschicht CD 1,10 mm
Fehlerkorrektur Oberfläche CD 2,60 mm
Jitter CD 151 Picosekunden
Leistungsaufnahme Standby/Betrieb 0/7,6 W
Bewertung  
ja Dynamik und Bandbreite auf Preisklassen-Standard, aber Musikalität, Timing und Stimmigkeit weit darüber
nein Restzeit-Anzeige nicht möglich
Klang CD 100
Klang SACD
Ausstattung befriedigend
Bedienung sehr gut
Verarbeitung sehr gut
Klangurteil überragend 100
getestet in 5/07


Günstig bei www.pearl.de online einkaufen
Finden Sie Ihr Produkt

Schnellfinder

Sie wollen schnell einen Überblick gewinnen? Mit wenigen Klicks zum passenden Gerät!

Hier auswählen:

Handy-Tariffinder

Handyrechnung zu hoch? Hier finden Sie Ihren perfekten Handytarif.

Zum Tarifvergleich

Kleines Spiel für zwischendurch

Meistgelesen
1. AF-S Nikkor 2/200mm VR II G ED + Nikon TC20E III an Nikon…

Die gute Bildqualität, die das Nikon AF-S Nikkor 2/200 mm VR II G ED an der Nikon D7000 zeigt, wird durch den 2-fach Extender kaum beeinträchtigt.

2. Der Klempner auf dem Court

Nintendo bittet zum knallbunten Maskottchen-Match. Kein großes, aber unterhaltsames Tennis, wie sich im Test zeigt.

3. Samsung Galaxy S3 im Praxistest

Das Samsung Galaxy S3 ist da. Im ausführlichen Praxistest hat es in Sachen Performance die Konkurrenz an die Wand gespielt.

4. Hardware4u.net Gamers Dream im Test

Dass Spielerechner nicht unbedingt groß und laut sein müssen, will Hardware4u.net mit dem Gamers Dream Revision 4.1 Air Micro belegen. Wir haben…