Testbericht CD-Player NAD C 565 BEE
- Testbericht
- Datenblatt
- stereoplay
NAD C 565 BEE
- Hersteller
- NAD
- UVP
- 900 €
- Wertung
- 57.0 Punkte
- Testverfahren
- 1.0
- Tester
-
Wertung 57.0 Punkte
Testverfahren 1.0
- +elegantes Design
- +guter Sound
Value, also Preis/Leistung, dürfte die Ausstattung locker rechtfertigen, auch wenn sich die Verarbeitung mechanisch nicht so ganz auf dem Niveau manch anderer 900-Euro-Player befindet. Und Simplicity, also Einfachheit? Das muss ebenfalls die Praxis zeigen, denn der Scheibendreher kann auch komprimierte Musik via USB wiedergeben, als D/A-Wandler dienen, und er bietet zum Aufpeppeln aller Signale einen zweistufigen Upsampler plus immerhin fünf verschiedene Digitalfilter.
© Julian Bauer
Auch die Front schlägt aus der Reihe. Statt Wiedergabe, Pause und Vor-/Rücksprungtasten gibt es einen an edle Autoradios erinnernden Drück/Drehregler. Drücken startet und pausiert die Wiedergabe, drehen wählt die Titel aus. Das geht angenehm intuitiv.
© Archiv
Der optische Digitaleingang verdaut PCM-Signale bis 192 kHz und 24 Bit. Am USB-Eingang anliegende Daten lassen sich verblüffend leicht mit den Tasten für Datei (File) und Verzeichnis (Folder) navigieren und dürfen aus MP3- oder WMA-Formaten bestehen.
Kaufberatung: Top-Speaker um 2.000 Euro
© stereoplay
Der optische Digitaleingang zeigte die gleiche feine, dabei angenehme, aber nicht schönfärberische Charakteristik. Ganz hervorragend tönte MP3- und WMA-Material vom Speicherriegel via USB. Selten klang komprimierte Musik so authentisch.
Der Upscaler wirkte spätestens bei 192 kHz mit MP3 recht artifiziell; Komprimiertes eignet sich eben wenig für die Nachbehandlung. Ganz im Gegensatz zu CDs, die nochmals an Details, Konturenschärfe, Glanz ganz ohne Schärfe sowie Raumausleuchtung zulegten. Wer nun noch Lust zu einem Feintuning hat, der probiert die Digitalfilter durch.
Alle Daten und Testergebnisse zum NAD C 565 BEE