Testbericht CD-Player: NAD C 546 BEE im Test
- +spielt von USB und SD-Karten ab
- +sauberer Sound
- -feindynamisch weniger differenziert
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NAD C 546 BEE: Ausstattung
Natürlich ist der 560 Euro teure C 546 BEE zunächst mal für die kompromisslose Wiedergabe von CDs gedacht – entsprechend hoch auch der schaltungstechnische Aufwand, den NAD-Mastermind Björn Erik Edvardsen hier einfließen ließ. Materiell äußert sich das zum Beispiel in dem robusten Laufwerk und dem üppigen Netzteil mit Ringkerntrafo sowie in für Digital- und Analogteil völlig getrennten Regelkreisen.
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Der C 546 betreibt zwar keinen Ausstattungsfetischismus, doch alles, was den Umgang mit ihm angenehm gestaltet, ist vorhanden. Über das Jogwheel lassen sich selbst vollgestopfte USB-Sticks im Handumdrehen nach Wunschtiteln durchsuchen. Einmal kurz gedrückt – und schon spielt die Musik.
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NAD C 546 BEE: Hörtest
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Im Klangvergleich hatte der Überflieger Marantz CD 6004 mit dem NAD denn auch seine liebe Not: Zwar überzeugte er durch sauberes, aufgeräumtes Spiel, er wirkte gegenüber dem 546 jedoch etwas technischer, kantiger und feindynamisch weniger differenziert. Deutlich zu hören war das beispiels weise bei Conga-Schlägen: Während sich der Marantz mehr auf das "Klick" beim Auftreffen der Finger konzentrierte, ließ der NAD das Instrument mit plastischeren Klangfarben und atmendem Raum lebendiger erscheinen.
Der Einzige, der dem Höhenflug des C 546 BEE Einhalt gebot, war sein größerer Bruder – der 900 Euro teure C 565 BEE. Es erstaunt nicht, dass die beiden im Wesentlichen die gleiche klangliche Richtung einschlugen – nur spielte der Große in dichten, komplexen Gesangspassagen in den mittleren Lagen noch eine Spur freier, plastischer und stellte das Ganze auf einen noch solideren Unterbau. Jedoch lag ihm der C 546 erstaunlich dicht auf den Fersen. So votierten die Tester bei ihm einstimmig für 56 Klangpunkte. Ein tolles Ergebnis für den sympathischen Briten – ein klares Highlight.