Testbericht Beyerdynamic T 90 im Test
Klangurteil: 85
Preis/Leistung: sehr gut
- +Transparenter Klang
- +Präziser und tief herabreichender Bass
- +Hoher Tragekomfort
- +Tadellose Verarbeitung
- -Kabel nicht steckbar
Seither entwickelten die Beyer-Ingenieure am Standort Heilbronn ständig neue Meilensteine im Kopfhörersegment. Aktuelles Highlight im Portfolio ist die "Tesla"-Serie, die mit dem T1 (zum Test) ins Leben gerufen wurde – und der mit seinem sehr kultivierten Ton überzeugte.
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In den neu entwickelten Treibern sorgt ein Neodym-Ringmagnet für ein stärkeres Magnetfeld, was einen höheren Wirkungsgrad ergeben soll. In Kombination mit einer neuen Treibermembran, die aus einer dreilagigen Sandwich-Folienkonstruktion besteht, erhoffen sich die Entwickler einen transparenteren Klang. Neuester Zuwachs der Kopfhörer-Familie ist der rund 500 Euro teure T 90: Als erstes Modell in offener Bauweise soll er für ein natürliches Hörgefühl sorgen – der Eindruck, akustisch von der Außenwelt abgeschottet zu werden, soll beim Aufsetzen erst gar nicht entstehen.
Beyerdynamic T 90: Verarbeitung
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Beyerdynamic T 90: Klang
Nein, die Welt des T 90 ist viel mehr das heimische Hör- oder Wohnzimmer. Und dort zeigt er, angetrieben von einem guten Kopfhörerverstärker (etwa dem Lehmann Black Cube Linear) ein derart ausgewogenes Klangbild, dass man gerne auf den mobilen Einsatz verzichtet.
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Das Klavier auf Aaron Parks "Riddle Me This" (aus "Invisible Cinema") überzeugte mit einem offenen und natürlichen Ton. Auch der Bass reichte bis in die untersten Register und blieb dabei stets definiert und dynamisch. Und selbst bei hohen Pegeln blieb der T 90 gelassen und fing nicht an zu komprimieren.