Testbericht Ayon CD 07s im Test
Gesamturteil: sehr gut
Preis/Leistung: überragend
- +Hervorragend verarbeitet
- +Schickes Design
- +Klingt herrlich fließend, sehr sauber und ohne jegliche Härte
Ayon CD 07s: Aufbau
So organisch seine Formensprache auf den Betrachter wirkt, so selbstverständlich gelingt dem Ayon die Verquickung von Halbleiter und Röhre. Auf übersichtlich gestalteten Boards mit vergoldeten Leiterbahnen vereinigt er beide Technologien in perfekter Harmonie – hier platzsparende SMD-Bauweise für die Chips, dort grosszügiger, niederkapazitiver Aufbau im Röhrentrakt.
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Eine kluge Wahl bewiesen die Österreicher auch mit dem Rundkern-(R-Core-)Netztrafo, der durch seine geringe Wicklungskapazität deutlich weniger klangtrübende Störkomponenten aus dem Lichtnetz in die Schaltung einschleppt als andere Transformatoren.
Ayon CD 07s: D/A-Wandler
Im CD 07s arbeitet pro Kanal jeweils ein Doppel-D/A-Wandler (PCM 1796) im verzerrungs- und rauschmindernden Mono-Mode. Dabei nutzt auch der Ayon die in den DAC-Chips integrierten Pegelsteller für seine (abschaltbare) Lautstärkeeinstellung.
Praxis: Alles über D/A Wandler
Selbstverständlich beherrscht der USB-Eingang des CD 07s den Jitter-senkenden, asynchronen Modus. Allerdings nutzte das Testgerät hierfür noch den USB-Controllerbaustein Tenor TE 7022, der nur bis maximal 96 Kilohertz reicht. Neu ausgelieferte Geräte hingegen werden auch am USB-Input die volle Hi-Res-Datenrate bis zu 24/192 erlauben.