AirPlay-Speaker B&W A5 & A7 im Test
Klangurteil: 90 Punkte
Preis/Leistung: sehr gut
- +spielt wie eine deutlich größere Box
- -Natürlichkeit leidet etwas unter Volumen
B&W A5 & A7: Ausstattung
So steckt wohl auch Kalkül dahinter, wenn B&W die neueste Generation an AirPlay-fähigen Soundsystemen namens A5 und A7 komplett ohne Andockstelle ausstattet. Zum einen weiß man ja nie so recht, wann sich Apple wieder ein neues Interface ausdenken mag, das Überarbeitungen und weitere Lizenzgebühren nach sich zöge. Und zum anderen: Wenn das Ding AirPlay hat, wozu noch ein Dock?
Klangurteil: 85 Punkte
Preis/Leistung: überragend
- +für die Größe erstaunlich voluminös
- -Abbildung etwas eingeschränkt
B&W A5 & A7: Anschlüsse
Einmal im Netzwerk eingeklinkt, lassen sich beide Systeme lässig über die Apple-Portis steuern – und mittels der kieselsteinförmigen Fernbedienung. Ihr einziges Manko: der fehlende Mute-Knopf, der das System auf die Schnelle zum Schweigen bringt. Bei der Eingangswahl (die LED zeigt mit verschiedenen Farben den gerade gewählten Input an) zeigen sich – neben der offensichtlichen Größe – auch schon die ersten Unterschiede zwischen dem kompakteren A5 und dem deutlich fülligeren A7. Während der A5 nur noch einen weiteren 3,5-mm-Aux-Eingang aufweisen kann, bietet der A7 einen analogen sowie digital-optischen Zugang nebst einer USB-2.0- Schnittstelle. Praktisch: Dort könnten Computer andocken, um Musik über nicht-AirPlay-fähige Software (wie etwa Decibel, Media Monkey) oder in von AirPlay nicht mehr unterstützten Auflösungen oberhalb von 16/44,1 abzuspielen.
B&W A5 & A7: Aufbau
Auch in puncto Chassis-Bestückung gibt es natürlich Unterschiede bei den A-Klasse- Modellen. Der A5 ist mit jeweils zwei Hoch- und Tiefmittelton-Treibern unter dem schwarzen Stoffgrill ausgestattet, der A7 holt sich zur Unterstützung seiner beiden Mitteltöner einen extra Tieftöner hinzu. Geerbt haben beide als echte B&W-Sprösslinge die Nautilus-Technologie: Der Aluminium-Hochtöner in beiden Systemen ist mit dem gleichen röhrenartigen Luftauslassprinzip versehen, das auch in den High-End-Boxen der Marke zum Einsatz kommt.
Und auch die „Flowport“ genannte Bassreflexöffnung mit den charakteristischen Golfball-Noppen hat sich bereits in Edel-HiFi bewährt. Ein DSP übernimmt bei beiden Systemen die Rolle als Aktivweiche und weist den Treibern die jeweils perfekt abgestimmten Frequenzanteile zu. Das hat seinen Sinn: Bei kompakten Systemen ist dies mitunter die einzige Möglichkeit, trotz dicht beieinander liegenden Speakern noch Abbildung zu erzeugen.
B&W A5 & A7; Hörtest
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Fazit
Das A-Team von B&W löst seine Aufgabe mit Bravour: klingt hervorragend und passt mit Design und Funktion wirklich in jede Wohnung – wie klein oder hip sie auch sein mag. Schön, wenn so ein Plan funktioniert, oder?