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Die Gewinner der stereoplay-Leserwahl Die Geräte des Jahres 2014

Die stereoplay-Leser haben ihre Lieblingsgeräte 2014 gewählt - mit Überraschungen. Alle von der stereoplay im letzten Jahr getesteten Geräte standen zur Wahl. Daraus haben Sie in allen Kategorien die Top-Geräte des letzten Jahres bestimmt. Wir präsentieren Ihre Gewinner.
Stereoplay Leserwahl 2014 Gewinner © B&W

Über 25.000 Stimmen! Auch in diesem Jahr war die Gemeinschafts-Leserwahl der Unterhaltungselektronik-Fachzeitschriften von WEKA wieder ein Riesenerfolg: Die Leser und Nutzer der Internet-Portale audio.de (für AUDIO und stereoplay) und video-magazin.de haben abgestimmt. Und zwar bis auf den letzten Nutzer abgezählt – im Gegensatz zu so mancher Leserwahl aus dem Automobilbereich.

Deshalb haben die Ergebnisse für die HiFi- und Home-Entertainment-Branche ein hohes Gewicht. Im zweiten Jahrgang lief das Wahlverfahren von stereoplay ohne die Seriensieger, denn nur im Jahrgang 2013 wirklich neu getestete Geräte waren nominiert. Und das waren nicht weniger als 215 Komponenten in 32 Kategorien.

Die Geräte des Jahres 2014 - Video von der Preisverleihung

Hier sind die Gewinner:

Die Gewinner der stereoplay-Leserwahl 2013

  • Standlautsprecher bis 2.000 Euro
    Nubert nuLine 264 © Nubert

    Platz 1: Nubert nuLine 284

    Platz 2: Canton Ergo 690 DC

    Platz 3: Focal Chorus 726

  • Standlautsprecher bis 5.000 Euro
    B&W CM10 © B&W

    Platz 1: B&W CM10

    Platz 2: Gauder Akustik Arcona 80

    Platz 3: Teufel Definion 5

  • Standlautsprecher bis 10.000 Euro
    Quadral Vulkan VIII R © Quadral

    Platz 1: Quadral Vulkan VIII R

    Platz 2: T+A Criterion TCD 210S

    Platz 3: Thiel CS 2.7

  • Standlautsprecher bis 20.000 Euro
    Dali Epicon 8 © Dali

    Platz 1: Dali Epicon 8

    Platz 2: Sonus Faber Olympica III

    Platz 3: Focal Viva Utopia

  • Standlautsprecher über 20.000 Euro
    Magico Q3 © Magico

    Platz 1: Magico Q3

    Platz 2: Horns Universum

    Platz 3: Audiograde Ardora

  • Kompaktboxen bis 2000 Euro
    Sonus Faber Venere 2.0 © Sonus Faber

    Platz 1: Sonus Faber Venere 2.0

    Platz 2: Dynaudio Excite X14

    Platz 3: Elac BS 403

  • Kompaktboxen ab 2000 Euro
    Dali Epicon 2 © Dali

    Platz 1: Dali Epicon 2

    Platz 2: Gauder Akustik Arcona 40

    Platz 3: Cabasse Bora

  • HiFi-Aktivboxen
    Backes&Müller BMLine 20 © Backes&Müller

    Platz 1: Backes&Müller BMLine 20

    Platz 2: Avantgarde Acoustics Zero One Pro

    Platz 3: Linn Akubarik

  • Subwoofer
    Nubert AW-1100 © Nubert

    Platz 1: Nubert AW-1100

    Platz 2: Velodyne EQ Max 10

    Platz 3: Canton Sub 12.2

  • HiFi-Kopfhörer
    Stax SR-009 © Stax

    Platz 1: Stax SR-009

    Platz 2: Beyerdynamic Custom One pro

    Platz 3: B&W P7

  • Mobil-Kopfhörer
    Sennheiser Momentum © Sennheiser

    Platz 1: Sennheiser Momentum

    Platz 2: KEF M500

    Platz 3: Harman/Kardon BT

  • In-Ear-Kopfhörer
    Ultrasone iQ © Ultrasone

    Platz 1: Ultrasone iQ

    Platz 2: Bose QC 20

    Platz 3: Shure S535

  • Kopfhörer-Verstärker
    Bryston BHA-1 © Bryston

    Platz 1: Bryston BHA-1

    Platz 2: NuForce MMP

    Platz 3: Fostex HP-P1

  • Vollverstärker bis 2000 Euro
    Rotel RA-1570 © Rotel

    Platz 1: Rotel RA-1570

    Platz 2: NAD D 3020

    Platz 3: Creek Evolution 50A

  • Vollverstärker bis 5000 Euro
    Marantz PM11S3 © Marantz

    Platz 1: Marantz PM11S3

    Platz 2: Symphonic Line RG 14

    Platz 3: Naim Supernait 2

  • Vollverstärker ab 5000 Euro
    T+A PA 3000 Hvamaha RX-A3010 © T+A

    Platz 1: T+A PA 3000 Hv

    Platz 2: Burmeister 101

    Platz 3: Devialet 170

  • Röhrenverstärker
    Octave V110 © Octave

    Platz 1: Octave V110

    Platz 2: Ayon Spirit III

    Platz 3: Audio Research Vsi 75

  • Vorverstärker
    Burmester 808 Mk 5 © Burmester

    Platz 1: Burmester 808 Mk 5

    Platz 2: McIntosh D100

    Platz 3: Marantz AV 8801

  • Endstufen
    AVM MA3.2 © AVM

    Platz 1: AVM MA3.2

    Platz 2: Krell Evolution 402e

    Platz 3: Arcam P777

  • AV-Receiver
    Denon AVR-4520 © Denon

    Platz 1: Denon AVR-4520

    Platz 2: Yamaha RX-A 3020

    Platz 3: Arcam AVR 750

  • D/A-Wandler bis 1500 Euro
    Musical Fidelity M1SDAC © Musical Fidelity

    Platz 1: Musical Fidelity M1SDAC

    Platz 2: B.M.C. PureDAC

    Platz 3: Rega DAC

  • D/A-Wandler über 1500 Euro
    NAD M51 © NAD

    Platz 1: NAD M51

    Platz 2: Meitner MA 2

    Platz 3: Cyrus Pre Qx DAC

  • Netzwerkstreamer
    T+A MP 3000 HV © T+A

    Platz 1: T+A MP 3000 HV

    Platz 2: Naim UnitiQute2

    Platz 3: NAD M50 Transport

  • CD-/ Universal-Player
    T+A MP 3000 HV © T+A

    Platz 1: T+A MP 3000 HV

    Platz 2: Oppo DBP-105

    Platz 3: Rotel RCD 1570

  • Phono-Verstärker
    Lehmann Audio Black Cube © Lehmann

    Platz 1: Lehmann Audio Black Cube

    Platz 2: Audio Research REF Phono 2 SE

    Platz 3: Einstein The Turntable's Choice

  • Plattenspieler
    Linn LP 12 © Linn

    Platz 1: Linn LP 12 + Lingo + Adikt

    Platz 2: Thorens TD 209

    Platz 3: Rega RP8 / RB 808

  • Rekorder und A/D-Wandler
    Tascam DR-100 Mk II © Tascam

    Platz 1: Tascam DR-100 Mk II

    Platz 2: Ayre QA

    Platz 3: Rega RP8 / RB 808

  • Sound-Docks / Wireless
    B&W A7 © B&W

    Platz 1: B&W A7

    Platz 2: Raumfeld Speaker L

    Platz 3: Bose Soundlink Air

  • Multimedia-Boxensets / Nahfeldmonitore
    Nubert NuPro A200 © Nubert

    Platz 1: Nubert NuPro A200

    Platz 2: KEF X300A

    Platz 3: Genelec M040

  • HiFi-Racks
    Creaktiv Little Reference ci2p © Creaktiv

    Platz 1: Creaktiv Little Reference ci2p

    Platz 2: Naim Audio FraimLite

    Platz 3: tabula rasa Notrebo 720S

  • Phono-Kabel
    Kimber Select KS1216 © Kimber

    Platz 1: Kimber Select KS1216

    Platz 2: Goldkabel ES Phono TAK

    Platz 3: Van den Hul The Valley PH

  • USB-Kabel
    Oelbach Max A/B © Oelbach

    Platz 1: Oelbach Max A/B

    Platz 2: Kimber Premium Select AG

    Platz 3: in-akustik Premium High Speed

Da traditionelle Manufakturen wie B&W nicht jedes Jahr in jeder Preisklasse neue Geräte auf den Markt bringen, war es in einigen Kategorien richtig spannend. In der Königsdisziplin klassische Lautsprecher dürfen sich die Dänen von DALI zu den Gewinnern des Medaillenspiegels zählen: Gleich zweimal Gold in pres­tigeträchtigen Kategorien geht an die Epicon-Serie.

Das erreichten auch die Seriensieger von B&W, die sich außer in der Standboxen-Kategorie bis 5000 Euro auch bei den Wireless-Boxen durchsetzten. Günther Nubert holte sogar dreimal Gold nach Schwäbisch-Gmünd, denn neben den Einsteiger-Standboxen gewannen auch die Subwoofer mit dem neuen AW-1100 und die Multimedia-Aktivboxen mit der brandneuen nuPro A-200. Die italienische Nobelmarke Sonus faber folgt im internen Ranking der Boxenhersteller mit einmal Gold und einmal Silber.

Absolute Mehrheit in der Königsdisziplin

Ein Blick lohnt sich auch auf die Wahlergebnisse selbst: Während die Aktiv-Spezialisten von Backes & Müller in ihrer angestammten Kategorie mit 44,6 Prozent schon ein Traumergebnis erzielten, gelang den US-High-Endern von Magico in der Königsdisziplin bei den Standboxen ohne Preisgrenze gar die absolute Mehrheit mit 50,2 Prozent: eine Dominanz, die bei klassischen HiFi-Komponenten einmalig ist.

Getoppt wird das nur bei mobilen Kopfhörern: Hier holte Sennheiser mit dem Momentum 62,4 Prozent. Die klassische Wertung der HiFi-Kopfhörer ging an die High-Ender von STAX mit ihrem SR-009. In der In-Ear-Kategorie ging die Goldmedaille bei einem wahren Foto-Finish an die oberbayrische Manufaktur Ultrasone, knapp vor Bose.

Womit wir bei der Elektronik und dem endgültigen Superlativ angekommen wären: Niemand bei der Leserwahl holte mehr Platzierungen als die deutsche High-End-Manufaktur T+A. Auch bei der freien Wahl zur „Marke des Jahres“ kamen die Mannen von Siegfried Amft unangefochten auf den ersten Platz. Unser Glückwunsch geht nach Herford! Ein kleines Detail wollen wir nicht verschweigen: Der T+A MP 3000 HV überzeugte die Leser nicht nur in der Kategorie der klassischen Scheiben-Abspieler, sondern auch auch als Netzwerkspieler. Kann man hier einen neuen Trend bei der Integration herauslesen?

Neuer Modus bei den Verstärkern

Bei den Verstärkern nominierte stereoplay dieses Jahr in einem neuen Modus: Außer in drei Preisklassen bei Transis­torverstärkern durften die Röhren in einem getrennten Wettbewerb gegeneinander antreten, und hier entschied der Octave V110 das Rennen klar für sich.

Bei den Transistor-Kollegen gewannen die soliden „No Bullshit“-Marken Bryston, Rotel und Marantz in ihrer jeweiligen Klasse, wobei es in der Disziplin bis 5000 Euro denkbar knapp ausging: Nur 1,7 Prozent Unterschied trennen den ersten und den dritten Platz, und Symphonic Line und Naim hätten das Rennen ebenso machen können. Und auch hier heißt der Sieger in der Prestige-Kategorie T+A mit dem PA 3000 HV. Bei den Vor- und Endstufen gesellen sich zwei alte Bekannte aus eigenem Lande dazu: Burmester mit der MK5-Neuauflage seiner ewigen Vorverstärker-Legende 808 und AVM mit der neuesten Fassung seiner kompakten Mono-Blöcke. High End aus Deutschland ist wieder in!

High End muss nicht teuer sein

Das sah bei den „modernen“ Digital-Kategorien ganz anders aus: Während die AV-Receiver ein japanisch-japanisches Duell blieben (bei dem Denon gewann), setzten sich bei den D/A-Wandlern die Briten von Musical Fidelity und die Dänen von NAD in seltener Dominanz in ihrem jeweiligen Wettbewerb durch. Auch hier die positive Quintessenz: High End muss klingen, aber nicht unbedingt teuer sein.

Das gilt erst recht für einen der kleinsten Verstärker für die kleinsten Signale: Die Disziplin der Phono-Verstärker gewann Lehmann mit seinem Black Cube­ deutlich vor der highendigeren Konkurrenz von Audio Research und Einstein. Und da es bei Analogwiedergabe auch warm ums Herz werden darf und die Tradition hier viel zählt, machten die Urahnen der Klassiker das Rennen unter sich aus: Die aktuelle Auflage des Linn LP12 gewann knapp vor dem zumindest modern aussehenden Thorens TD-209.

Musik hören ist die eine Sache, doch spätestens seit den Heft-CDs „stereoplay Vinyl Classics“ und „Live aus dem Hörraum“ wissen wir, dass sich viele Leser (und die Redakteure sowieso) auch fürs highendige Aufnehmen von Musik interessieren: In der Kategorie der A/D-Wandler machte der Mobilrekorder von Tascam knapp das Rennen vor dem USB-A/DC von Ayre.

Rückblick: Die Sieger der stereoplay-Leserwahl 2013

Auch das Zubehör, obgleich nicht von allen geliebt und für wichtig erachtet, ist für viele High-Ender das Salz in der audiophilen Suppe: Bei den HiFi-Racks standen Creaktiv und Naim bei den Lesern und Usern am höchsten im Kurs. Die technisch durchaus anspruchsvolle Disziplin der Phono-Kabel entschied Kimber mit seinem Select KS1216 ziemlich deutlich für sich, während bei den USB-Kabeln das bezahlbare Oehlbach Max A/B knapp vor der Kreation von Ray Kimber triumphierte.

Das alles war die – vollkommen unmanipulierte und unabhängig ausgezählte – Meinung der zahlreichen Leser und User, die bei der stereoplay-Wahl mitgemacht haben. Unser Dank geht an die HiFi-Begeisterten hinter jeder einzelnen Stimme.

Innovation des Jahres: Avantgarde Acoustics Zero 1 © Avantgarde Acoustics
Innovation des Jahres: Avantgarde Acoustics Zero 1

Innovation des Jahres

Eine einzige Stimme hat auch die Redaktion: Sie hält sich aus der Wahl der Geräte des Jahres komplett heraus und kürt traditionell nur das aus ihrer Sicht innovativste Produkt. Und da zeigte sich, dass der Umbruch in der HiFi-Welt zu heißen Debatten führt und die Wahl nicht einfach macht: Ist eine Wireless-Aktivbox wie die ELAC Air-X 403 oder DALI Kubik Free nicht viel innovativer als eine mit klassischen HiFi-Mitteln gereifte Passivbox wie die Magico Q3 oder ein analoger Vorverstärker vom Schlage eines Burmester 808?

Zum Glück gibt es Produkte, die beide Welten vereinen: Die Avantgarde Acoustic Zero 1 ist eine klassische audiophile Hornkonstruktion, innovative Digitaltechnik und leicht zu bedienendes Smart-HiFi-Produkt zugleich. Sie kann einen High-Ender ebenso glücklich machen wie jemanden, der nur vom iPod aus kabellos Musik hören will – oder den Design-Freund. Das setzt Zeichen für die HiFi-Zukunft, in der das Audiophile immer smarter und das smarte HiFi immer audiophiler wird. In diesem Sinne: herzlichen Glückwunsch!

 
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