Menü

Soundbar für Musik-Liebhaber Sonos stellt Streaming-Soundbar "Playbar" vor - erster Eindruck

Mit der "Playbar" will Musik-Streaming-Spezialist Sonos nun auch den Platz unter dem Fernseher erobern. AUDIO hörte bereits exklusiv in den Sonos Labs in Santa Barbara, Kalifornien, das neueste Mitglied der Streaming-Familie

Sonos stellt Streaming-Soundbar
vergrößern
© Sonos Labs

Sonos stellt mit Playbar eine "Soundbar für Musik-Liebhaber" vor. Der Sound-Riegel mit insgesamt neun Lautsprechern kann flexibel an der Wand hängen oder auf einem Sideboard unter dem Fernseher liegen.

Mehr lesen

Die Playbar fügt sich nahtlos in ein schon bestehendes Sonos-Netzwerk ein oder baut – zusammen mit der Sonos Bridge – ein drahtloses Streaming-Musiknetz auf, das einfach per iPhone, iPad, Android-Smartphone oder Computer gesteuert wird und Musik aus lokalen Servern, Internetradio und von Musik-Abo-Diensten wie Napster oder Spotify wiedergeben kann.

Jedes Sonos-Gerät kann im Netzwerk einen eigenen Raum individuell beschallen oder Musik simultan im ganzen Haus verteilen. Die Playbar ist ab März erhältlich und wird rund 700 Euro kosten.

Schlicht in Schwarz und Aluminium gehalten (kein weißes Modell) und Sonos-typisch mit nur drei Tasten auskommend.
vergrößern
© Sonos Labs
Schlicht in Schwarz und Aluminium gehalten (kein weißes Modell) und Sonos-typisch mit nur drei Tasten auskommend.

Über einen optischen Digitaleingang lässt sich die Playbar aber auch mit Signalen von einem Fernseher füttern und spielt alles ab, was sonst über die Fernsehlautsprecher wiedergegeben wird – vom Fernsehprogramm bis zu Kinofilmen auf DVD/Blu-ray. Weitere Eingänge (außer Ethernet) gibt es nicht.

Insgesamt neun Lautsprecher (drei Hochtöner, sechs Mitteltöner) werden von eigenen Schaltendstufen versorgt. Der dreikanalige Aufbau sorgt im Surround-Modus für eine Art Raumklang und in Stereo für eine Basisverbreiterung der Bühne. Die Chassis werden übrigens selber von Sonos hergestellt.
vergrößern
© Sonos Labs
Insgesamt neun Lautsprecher (drei Hochtöner, sechs Mitteltöner) werden von eigenen Schaltendstufen versorgt. Der dreikanalige Aufbau sorgt im Surround-Modus für eine Art Raumklang und in Stereo für eine Basisverbreiterung der Bühne. Die Chassis werden übrigens selber von Sonos hergestellt.

Durch die spezielle Anordnung der drei Hochton-Lautsprecherchassis und sechs Mitteltieftöner entsteht eine erweiterte Klangbühne. Jedes Chassis wird von einem eigenen Verstärkerchip angetrieben. Ein automatischer Equalizer passt die Wiedergabe verzerrungsfrei an Lautstärke und Signalart an.

Special: Alles zu Sonos auf audio.de

Zusätzlich kann der drahtlose Sonos Subwoofer namens Sub (700 Euro) einfach per Knopfdruck eingebunden werden und für noch mehr Unterstützung im Tiefbass sorgen – für Heimkinofans eigentlich ein Muss, um die Effektgewitter wirken zu lassen. Und wer echten 5.1-Surround-Ton möchte, engagiert für den rechten und linken Surround-Kanal zusätzlich zwei drahtlose Sonos Play:3 (jeweils 300 Euro).

Hinter diesem Garagentor verbergen sich die Sonos Labs in Santa Barbara, in denen an neuen Produkten getüfftelt wird.
vergrößern
© Sonos Labs
Hinter diesem Garagentor verbergen sich die Sonos Labs in Santa Barbara, in denen an neuen Produkten getüfftelt wird.

Im Sonos Entwicklungslabor in Santa Barbara, Kalifornien, konnte AUDIO bereits an den ersten Hörchecks noch vor der offiziellen Premiere teilnehmen. Besonders die Musikwiedergabe beeindruckte mit dem gewohnten klaren, stets kontrollierten und sauberen Klang.

Die Bühne wurde dank Basisverbreiterung sehr breit und plastisch, Stimmen und Instrumente blieben dabei natürlich und souverän, nur im Tiefton fehlte die letzte Konsequenz. Sobald aber der Sub mitwirkte, konnte die Playbar auch bei wirklich energiehungrigen Sequenzen tadellos aufspielen.

Hilmar Lehnert, Senior Engineer Program Manager, seines Zeichens Entwickler bei Sonos und gebürtiger Hesse, erläutert die Funktionsweise der Playbar.
vergrößern
© Sonos Labs
Hilmar Lehnert, Senior Engineer Program Manager, seines Zeichens Entwickler bei Sonos und gebürtiger Hesse, erläutert die Funktionsweise der Playbar.

Im Surround-Modus spielten noch zwei Play:3 als Rear-Speaker mit. Die rein drahtlose Kommunikation mit der Playbar (dafür wurde ein eigenes Kommunikationsprotokoll geschaffen) war erstaunlich souverän und ohne Aussetzer.

Fazit: Mit der Playbar steigt Sonos nun in einen heiß umkämpften Markt ein. Die Playbar richtet sich an Freunde der Sonos-Philosophie , die sich vor allem unkompliziert besseren Ton aus ihrem Flachbildschirm und gleichzeitig eine leistungsfähige, streamingfähige Musikanlage wünschen. Für Hardcore-Heimkino-Liebhaber fehlen aber wichtige Eingänge wie HDMI.

AUDIO freut sich schon auf den ersten Test im eigenen Hörraum!

Sie interessieren sich für ein Netzwerk-Musiksystem? Dann besuchen Sie unser Sonos-Special mit Tests, Ratgebern und News zum Thema.

 
Anzeige
Anzeige
x