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Briten verleihen wichtigsten britischen Musikpreis BRIT Awards 2013: Das sind die Gewinner

Was Musik angeht, lassen sich die Briten nicht lumpen. Werden einmal jährlich die BRIT Awards, der wichtigste Musikpreis britischer Popmusik, verliehen, fahren sie hinsichtlich der Live-Acts schweres Geschütz auf.
Sängerin Adele wurde für ihren Bond-Song © XL Recordings / Beggars
Darf sich nun auch einen Golden Globe in die Vitrine stellen: Pop-Sängerin Adele.

Mit gewohnt aufwendiger Licht- und Pyro-Show machten Muse den Anfang und eröffneten die Show. Zu den weiteren Highlights zählten Robbie Williams, Justin Timberlake, Taylor Swift, Ben Howard und Mumford & Sons.

Grammys 2013: Das sind die Gewinner

Bei so viel erstklassiger Live-Musik konnte man fast den Grund der in der Londoner O2-Arena stattfindenden Veranstaltung vergessen. Die erste der insgesamt 13 verliehenen Auszeichnungen sicherte sich Emeli Sandé, die als beste britische Solokünstlerin geehrt wurde und später am Abend noch eine zweite Ehrung für das beste Album des Jahres bekam. Der Preis für die beste britische Gruppe ging an Mumford & Sons, die 2012 mit "Babel" ohne Zweifel eines der besten Alben des Jahres vorgelegt und sich am 10. Februar bereits einen Grammy dafür gesichert hatten.

Top 10: Die besten Alben 2012

Als bester Breakthrough Act wurde der Singer-Songwriter Ben Howard geehrt, der in der Vergangenheit nicht nur Großbritannien mit seinem Hit "Keep Your Head Up" verzaubert hatte. Er schnappte den BRIT Award damit dem hochfavorisierten Jake Bugg vor der Nase weg und wurde zudem als bester männlicher Solokünstler ausgezeichnet.

Best British Male Solo Artist Ben Howard
Best British Female Solo Artist Emeli Sandé
Best British Breakthrough Act Ben Howard
Best British Group Mumford & Sons
Best British Single Adele
MasterCard British Album of the Year Emeli Sandé
Best International Male Solo Artist Frank Ocean
Best International Female Solo Artist Lana Del Rey
Best International Group The Black Keys
Critics' Choice Tom Odell
Best Live Act Coldplay
BRITs Global Success One Direction
Special Recognition Award War Child
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Die Chart-Dauergäste von Coldplay nahmen die vom britischen Künstler Damien Hirst gestaltete Trophäe in der Kategorie "Best Live Act" entgegen. Adele (Bild) ergatterte mit ihrem Filmsong zum 23. Bond-Streifen "Skyfall" den BRIT Award für die beste Single.

Beste internationale Gruppe wurden The Black Keys. Das US-Duo hatte bereits bei den Grammys drei Auszeichnungen einstecken dürfen. Auch Frank Ocean konnte dort schon einen Preis für sich reservieren. Bei den BRIT Awards wurde er als bester internationaler männlicher Solokünstler ausgezeichnet.

Die Musik der BRIT-Awards-Gewinner

Der "Special Recognition Award" ging an die internationale Hilfsorganisation "War Child", die sich für bedürftige Kinder in Kriegsgebieten einsetzt.

Den Preis für globalen Erfolg strich der zusammengecastete Fünfertrupp von One Direction ein. Das britisch-irische Quintett hatte beim britischen "The X Factor" den dritten Platz belegt und daraufhin einen Plattenvertrag bekommen.

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Die BRIT Awards werden jährlich vergeben. "BRIT" steht dabei für "British Record Industry Trust". Die Auszeichnung ist aufgrund der Beteiligung der Plattenfirmen an der Siegerwahl nicht unumstritten. Und auch die bisherigen Auftritte einiger Bands und Künstler sorgten bereits für Gesprächsstoff, etwa als The KLF 1992 mit Maschinenpistolen und Platzpatronen auf das Publikum schossen und ein totes Schaf auf der anschließenden Verleihungsparty hinterließen oder Ex-Oasis-Mitglied Liam Gallagher seinen Preis 2010 ins Publikum schmiss. Und selbst die so bieder wirkende Adele füllte 2012 die Klatschpresse mit Schlagzeilen, nachdem sie vor laufender Kamera den Mittelfinger erhob, weil sie mitten in ihrer Dankesrede unterbrochen worden war.

 
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