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stereoplay High End Guide Audioblock auf der High End 2011

Audiophiles für Jedermann ... Ein schönes Motto, mit dem die Norddeutschen bestes HiFi wieder bezahlbar machen wollen. Eine weitere Kostprobe hat Audioblock erst kürzlich mit der neuen 100er-Serie gegeben, die auch im Zentrum der diesjährigen Präsentation auf der HIGH END steht. Die Geräte kosten maximal 1000 Euro, sie machen aber allesamt einen teureren Eindruck und klingen auch so. Die Reihe ist erstaunlich gut verarbeitet und glänzt durch einfache Bedienbarkeit. Prunkstück ist der wuchtige Plattenspieler PS-100.
Audioblock © Archiv

Audioblock CD- Player C-100, Tuner R-100, Vollverstärker V-100. © Archiv
Audioblock CD- Player C-100, Tuner R-100, Vollverstärker V-100.

Die Idee zu diesem Produkt entstand in Zusammenarbeit mit einigen Audioblock-Händlern, die einen erschwinglichen, qualitativ hochwertigen Plattendreher haben wollten, der trotzdem die Anmut eines Möbelstücks hat. Das ist mit dem PS-100 fraglos gelungen.

Der Tonarm gilt als besonders gut, auch weil er mit Cardas-Innenverkabelung ausgestattet ist – nicht schlecht für 1000 Euro. Auf der HIGH END präsentiert Michael Block diese 100er-Serie unten in der Halle 4 in J06-K05, also nur in der Display-Ausstellung.

Dennoch ist auch ein bisschen Hören möglich. Die 100er- Kette ist mit Top-Lautsprechern des Kieler Spezialisten Elac verbandelt – was im Verbund schon ziemlich erwachsen klingt.

Plattenspieler PS-100. © Archiv
Plattenspieler PS-100.
Hintergründe

Michael Block ist schon lange im Vertriebsgewerbe und hat mit importierten Marken viele schlechte Erfahrungen gemacht, wie er sagt. Also gründete er mit Audioblock seine eigene Marke, mit der er diese Nicklichkeiten zu umgehen gedenkt.

Block achtet penibel darauf, dass alle Geräte gleich hoch, gleich breit und vor allen Dingen gleich tief sind. Auch die Displays und dessen Farbe (blau) sind überall gleich. Derzeit werden Block-Geräte in Essen entwickelt und in Asien gebaut.

Um die Qualitäts-Idee noch gewissenhafter umzusetzen, soll die Produktion aber schon bald nach Deutschland verlagert werden.

Michael Block, Inhaber © Archiv
Michael Block, Inhaber
Eine Frage an Michael Block, Inhaber

stereoplay: Der Name Audioblock steht für günstiges HiFi, das Sie in Zukunft sogar in Deutschland produzieren wollen. Ist das überhaupt möglich?

Michael Block: Doch, doch. Bezahlbares HIFI ist auch „Made in Germany“ machbar. Wir planen in den nächsten ein bis zwei Jahren, die Produktion unserer Geräte hier nach Deutschland, genauer: nach Oldenburg, zu holen.

Um unserem Slogan „Audiophiles für Jedermann“ auch weiterhin gerecht zu werden, werden wir zwar das eine oder andere Teil weiterhin in Fernost fertigen lassen müssen. Aber nach und nach werden wir immer mehr Bausteine und-Gruppen hier herstellen können.

 
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