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Die Gewinner der AUDIO-Leserwahl Die Geräte des Jahres 2015

Sie haben gewählt, wir haben gezählt: Von AUDIO getestete Produkte aus allen Kategorien standen zur großen Leserwahl. Die Hersteller der Geräte des Jahres freuen sich über ihre Platzierungen, die durch die rege Teilnahme echte Aussagekraft besitzen.
Leserwahl 2015 © WEKA Media Publishing

Wer bei der großen Leserwahl etwas gewinnen will, muss zuvor erstmal ein bißchen arbeiten: In 32 Kategorien galt es etwa bei AUDIO, sich für eines der nominierten Geräte zu entscheiden. Die überwältigende Mehrheit der Teilnehmer hat hier offensichtlich wohlüberlegt Kreuzchen verteilt. So zeichnet sich bei den Ergebnissen in vielen Kategorien ein Trend zu gemäßigten Preisen und gutem Preis-Leistungsverhältnis ab. Was nicht heißt, dass besonders faszinierende Geräte oder Lautsprecher nicht immer noch über materielle Abwägungen erhaben sein können.

Das spiegelt auch gut die zwei Seiten unseres Hobbys wieder, das stets zwischen Spaß, Intuition und Lustgewinn auf der einen sowie Vernunft, Wissenschaft und Logik auf der anderen Waagschale pendelt.

Die Geräte des Jahres 2015: Video von der Preisverleihung

Nominiert wurde übrigens streng logisch und transparent: alles, was in 2014 getestet wurde, durfte auch gewählt werden. Eine Ausnahme bildet nur der Innovationspreis: Er wird von der Redaktion ausgewählt, ist nicht an bestimmte Tests gebunden und geht dieses Jahr an Clearaudio.

Clearaudio hat mit dem Absolute Phono einen alten Analogtraum erstmals überzeugend verwirklicht. Die Verstärkung beginnt hier bereits im Tonarm, was den ultraleisen MC-Signalen beschwerliche Umwege erspart. Und die im Test tatsächlich eine unglaubliche Detailfülle zu Tage förderte, die dem Spieler das Prädikat „Analoges Hubble-Teleskop“ einbrachte.

Clearaudio Absolute Phono: Prädikat © Clearaudio
Clearaudio Absolute Phono: Prädikat "Analoges Hubble-Teleskop"

Nachfolgend lesen Sie die Gewinner der Audio Leserwahl 2015. Es sind jeweils die drei Bestplatzierten aufgeführt. Die Gewinner unserer Schwesterzeitschriften stereoplay und video finden Sie in eigenen Beiträgen: stereoplay Leserwahl 2015 und video Leserwahl 2015.

Standboxen bis einschließlich 1000 Euro

Das böse E-Wort schwebt im Raum, wenn es um Boxen diesseits der 1000-Euro-Grenze geht. Aber wer die gedrungene Nubert-Standbox mal vorurteilsfrei an einem guten Verstärker gehört hat, wäre vielleicht auch gerne mal wieder Einsteiger. Denn was die schlichte, aber tadellos verarbeitete Schwäbin an Basswucht, Pegelfestigkeit und unbestechlicher Neutralität in den Hörraum schleuderte, war schlicht verblüffend. Ihr Potential reicht mühelos über das erste oder zweite Verstärker-Upgrade hinaus – sprich: Man kann mit dieser Box jahrelang Spaß haben, sie wächst mit den Fähigkeiten der restlichen Anlage einfach mit.

Auf den Plätzen zwei und drei stehen mit Quadral und Heco wiederum deutsche Marken mit einem besonderen Talent für gutes Preis- Leistungsverhältnis, beide aus der nächsthöheren Preisklasse um 1000 Euro.

  1. Nubert nuBox 483 - 39%
  2. Quadral Argentum 490 - 16%
  3. Heco Aleva GT 402 - 11%

Standboxen bis 2000 Euro

  1. B&W 683 S2 - 27%
  2. Teufel T6 Hybrid - 22%
  3. Nubert nuBox 683 - 14%

Standboxen bis 5000 Euro

  1. B&W CM 10 S2 - 28%
  2. Magnat Quantum 1009S - 14%
  3. KEF R900 - 12%

B&W CM 6 S2: Nicht vordergründig auf Temperament getrimmt, dennoch wunderbar vital. © B&W
B&W CM 6 S2: Nicht vordergründig auf Temperament getrimmt, dennoch wunderbar vital.

Standboxen ab 5000 Euro

  1. Sonus Faber Olympica 2 - 21%
  2. Dali Epicon 6 - 20%
  3. Sony SS-NA2ES - 13%

Standboxen über 10.000 Euro

  1. German Physiks Emperor MKII - 24%
  2. Sonus Faber Olympica 3 - 21%
  3. Focal Stella Utopia EM - 16%

Kompaktboxen bis 700 Euro

Die beiden Sieger in dieser Kategorie trennen nur wenige Stimmen – zusammen halten sie die absolute Mehrheit bei den preiswerten Kompaktboxen. Beide Medaillen sind hoch verdient, denn bei den jeweiligen Tests erkundeten diese Lautsprecher klangliches Terrain, das zuvor deutlich teureren Boxen vorbehalten war.

Nebenbei zeigt das Ergebnis, dass auch (oder gerade!) schwäbisch biederes Quader-Design mit altmodischer, aber solider Lochblechgitter-Blende riesigen Erfolg haben kann. Gepaart mit nicht zu schwachen Verstärkern klingt die Nubert jedenfalls noch viel schöner, als sie aussieht.

  1. Nubert nuLine 34 - 26%
  2. B&W 685 S2 - 26%
  3. Canton Chrono 502.2 - 18%

Kompaktboxen bis 1500 Euro

  1. Canton SLS 720 DC - 24%
  2. Dynaudio Excite X14 - 23%
  3. Focal Aria 906 - 11%

Kompaktboxen über 1500 Euro

  1. B&W CM6 S2 - 44%
  2. ME Geithain RL 906 - 12%
  3. Süsskind Puls - 12%

Transistor-Vollverstärker bis 1500 Euro

  1. Marantz PM 7005 - 24%
  2. Denon PMA-1520 AE - 23%
  3. Musical Fidelity M3 Si - 18%

Yamaha A-S 2100: Noch mehr Luft, noch ausgeglicheneres Licht und vor allem überragende Stabilität und Ruhe. © Yamaha
Yamaha A-S 2100: Noch mehr Luft, noch ausgeglicheneres Licht und vor allem überragende Stabilität und Ruhe.

Transistor-Vollverstärker ab 1500 Euro

Es waren, etwa mit dem Moon Neo 340i oder dem Naim SuperNait 2, auch durchaus noch teurere und vielleicht auch glamourösere Verstärker in dieser Kategorie nominiert. Dem beeindruckenden Comeback von Yamaha sind letztlich aber auch diese Kandidaten knapp unterlegen. Absolut betrachtet zweifellos teuer, relativiert der 2100 seinen Preis bei näherer Betrachtung deutlich, denn innerlich gleicht er in vielen Punkten dem Topmodell A-S 3000, für das mehr als der doppelte Preis fällig ist. Auch in den Hörtests spielte sich der raffiniert konstruierte Japaner ganz weit nach oben.

Auf den Plätzen zwei und drei folgen der Marantz PM-14 S1 und der Naim-Vollverstärker SuperNait 2, der in einer Art Trendumkehr auf die beim Vorgänger noch vorhandenen Digital-Inputs verzichtet.

  1. Yamaha A-S2100 - 21%
  2. Marantz PM14-S1 - 21%
  3. Naim SuperNait 2 - 18%

Cayin MT-12L: Quicklebendiger und fein aufgelöster Klang, durch Röhrentausch noch steigerbar. © Cayin
Cayin MT-12L: Quicklebendiger und fein aufgelöster Klang, durch Röhrentausch noch steigerbar.

Röhren-Vollverstärker

  1. Cayin MT-12 L - 19%
  2. Pure Sound 2A3 - 18%
  3. Opera M10S - 18%

Vorverstärker

  1. Naim NAC 252 - 17%
  2. Rotel RC-1570 - 16%
  3. AVM Ovation PA8 - 16%

Endstufen bis 2000 Euro

  1. Rotel RB-1582 Mk2 - 24%
  2. Lindemann Musicbook 50 - 19%
  3. Advance Acoustic X-A 1600 - 14%

Endstufen bis 8000 Euro

  1. Musical Fidelity M8 500S - 39%
  2. Ayon Triton Power Amp - 16%
  3. NAT SE1 - 13%

Endstufen ab 8000 Euro

  1. T+A A 3000 HV - 36%
  2. Naim NAP 300 - 18%
  3. AVM Ovation MA8.2 - 16%

Kopfhörer-Verstärker

  1. Sennheiser HDVA 600 - 39%
  2. Beyerdynamic A2 - 30%
  3. Pioneer U-05 - 10%

Phono-Verstärker

  1. Musical Fidelity M1 LPS - 29%
  2. Audio Research Reference Phono 10 - 22%
  3. Pro-Ject Tube Box DS - 19%

Thorens TD 203: Spielte bei korrekter Justage auffallend agil, klar und dynamisch. © Thorens
Thorens TD 203: Spielte bei korrekter Justage auffallend agil, klar und dynamisch.

Plattenspieler

Der seit Jahren anhaltende Vinyl-Boom ist nicht nur für finanzstarke High-Ender, sondern auch für junge Musikfreunde mit begrenztem Budget interessant. Schließlich gibt es Spieler wie den Thorens 203, den man inklusive Tonabnehmer schon für 700 Euro bekommt, und der sich weder messtechnisch noch klanglich neben teuren Top-Laufwerken schämen müsste. Hergestellt bei einem traditionsreichen Betrieb im Schwarzwaldort St. Georgen, glänzt der 203 mit durch und durch sauberer Verarbeitung, gutmütigen Praxiseigenschaften und einem Arm, der auch sehr hochwertige Tonabnehmer kompetent führt.

Noch etwas vornehmer besetzt sind dann die Plätze zwei und drei, mit der neuesten Version des Vinyl- Klassikers Linn LP12 und dem Rega RP10 als analogem Äquivalent zum Lotus Elise.

  1. Thorens TD 203 - 27%
  2. Linn LP 12 Akurate - 27%
  3. Rega RP 10 - 17%

CD-/SACD-Player

  1. Marantz SA 14 S1 - 27%
  2. Yamaha CD-S2100 - 23%
  3. Denon DCD-1520 AE - 20%

Netzwerkplayer und Musikserver bis 2000 Euro

  1. Marantz NA-8005 - 40%
  2. Sony HAP-Z1 ES - 22%
  3. Pro-Ject StreamBox DS+ - 20%

Netzwerkplayer und Musikserver ab 2000 Euro

  1. Naim NDX - 32%
  2. Lindemann Musicbook 25 - 27%
  3. Krell Foundation Connect + DAC - 18%

Digitallaufwerke

  1. Krell Foundation Connect - 28%
  2. Pro-Ject CD Box - 26%
  3. Auralic Aries - 21%

Denon DA-300 USB: Mit dynamisch-klarem, sehr detailfreudigem Klang muss sich der Denon auch neben teureren DACs nicht verstecken. © Denon
Denon DA-300 USB: Mit dynamisch-klarem, sehr detailfreudigem Klang muss sich der Denon auch neben teureren DACs nicht verstecken.

D/A-Wandler bis 1000 Euro

  1. Denon DA-300 USB - 25%
  2. Audiolab Q-DAC - 14%
  3. Rotel RDD-1580 - 14%

D/A-Wandler ab 1000 Euro

  1. Pro-Ject Pre Box RS Digital - 23%
  2. TAD DA-1000 - 21%
  3. Asus Essence III - 11%

Mobil-Player und mobile DACs

  1. Astell&Kern AK240 - 33%
  2. HifiMAN HM-802 - 32%
  3. Chord Hugo - 14%

HiFi-Kopfhörer

Bei den stationären Kopfhörern war dieses Jahr die Auswahl groß und die Preisentwicklung ging steil nach oben. So hatten gewichtige 39% der Leserwahl- Teilnehmer kein Problem damit, einen 1500 Euro teuren, eigentlich für Studioeinsatz konzipierten Hörer des österreichischen Altmeisters AKG zum Kopfhörer des Jahres zu küren.

Die Tatsache, dass solche edlen Privatmonitore ihren Besitzern oft jahrzehntelang treue Dienste leisten und meist die einzige Möglichkeit darstellen, zuhause in Originaldynamik zu hören, wirft ein versöhnliches Licht auf die Anschaffungspreise – gerade auch der Zweit- und Drittplatzierten von Grado und HiFiMan.

  1. AKG K 812 - 39%
  2. Grado PS 500 - 16%
  3. HiFiMAN HE-560 - 14%

Mobile Kopfhörer und Noise-Cancelling

  1. Bose QC25 - 29%
  2. Sennheiser Momentum On-Ear - 29%
  3. Beyerdynamic T-51p - 19%

Bose SoundLink BT: Kräftige Bässe, milde Mitten und Höhen - der Soundlink klingt wie ein typischer Bose-Hörer. © Bose
Bose SoundLink BT: Kräftige Bässe, milde Mitten und Höhen - der Soundlink klingt wie ein typischer Bose-Hörer.

Bluetooth-Kopfhörer

Wer schon ein paar peinliche Situationen mit verhedderten oder irgendwo hängenbleibenden Kopfhörerkabeln hinter sich hat, ist reif für einen schnurlosen Bluetooth-Hörer – der nebenher gleich auch als hochwertiges Headset zum Telefonieren taugt. Gegenüber der ersten, klanglich eher jämmerlichen BT-Generation haben die neuen Modelle deutlich zugelegt, die Preise sind dagegen gefallen.

Bose holt hier mit dem Soundlink-Hörer, der im Test mit der besten Bedienbarkeit punktete, den ersten Platz, gefolgt von dem preiswerten, schön verarbeiteten Bluetooth- Modell aus AKGs neuer Y-Serie. Nur wenige Stimmen dahinter folgt das schnurlose Angebot aus Berlin: Der Teufel Airy überzeugte im Test mit straffem Sitz und ebensolchen Bässen, bei insgesamt sehr dynamischem Klang.

  1. Bose Soundlink Bluetooth - 27%
  2. AKG 45BT - 21%
  3. Teufel Airy - 21%

Raumfeld Cube: Tolle Bedienbarkeit, großer Sound auf kleinstem Raum - eine Festivalrakete. © Raumfeld
Raumfeld Cube: Tolle Bedienbarkeit, großer Sound auf kleinstem Raum - eine Festivalrakete.

One-Box-Systeme

  1. Bose SoundTouch 30 - 29%
  2. T+A Caruso Blu - 21%
  3. Naim Muso - 17%

Stereo-Komplettsysteme/Ketten oder Boxen bis 1000 Euro

  1. Denon DNP-F109 + DRA-F 109 - 34%
  2. Yamaha R-N500 - 31%
  3. Sony HAP-S1 - 17%

Stereo-Komplettsysteme/Ketten oder Boxen ab 1000 Euro

  1. Linn Majik DSM - 25%
  2. Lindemann Musicbook 25/50 - 23%
  3. NAD M2/M50/M52 - 22%

Komplettanlagen/Wireless-Boxen

  1. Raumfeld by Teufel Cube - 27%
  2. Bose VideoWave III - 23%
  3. Linn Akudorik Exakt - 22%

 
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