Ambient-/Electro-Jazz-Pop Slow Electric - Slow Electric
© Panegyric (Galileo MC)
Liveeinspielungen bilden auch die Grundlage für die sechs Kompositionen, die das Quartett Slow Electric auf seinem selbstbetitelten Debüt vorstellt. Beteiligt sind die Briten Tim Bowness (Gesang, Piano, Mellotron) und Brian-Eno-Mitstreiter Peter Chilvers (Keyboards, iPad) sowie die estnischen Jazzer Robert Jürjendal (Gitarre) und Aleksei Saks (Trompete). Gemeinsam stand man beim Estonian Jazz Festival 2010 auf der Bühne, und die dort entstandenen Aufnahmen wurden dann im Studio mit Keyboard-Overdubs, neuen Gesangsspuren sowie ergänzenden Bassparts von Tony Levin (King Crimson) vervollständigt. Bowness, solo bereits in Popgefilden, mit Steven Wilson (Porcupine Tree) auch auf Prog-Rock-Pfaden unterwegs, steht mit seiner jungenhaft-eindringlichen Stimme im Zentrum, drum herum breitet das Ensemble nordisch klare Sound-
scapes zwischen Minimal Music, angelsächsischem Art-Pop und improvisiertem Jazz aus, die in ein gläsern-klares, quasi staubfreies Klangbild gepackt wurden. So entsteht ein kontemplatives, intensives und von subtiler Innenspannung durchsetztes Album, getragen von luftigen Grooves und ruhig fließenden Melodien.
Kompakt
- Künstler:
- Slow Electric
- Titel:
- Slow Electric
- Richtung:
- Ambient-/Electro-Jazz-Pop
- Medium:
- CD
- Vertrieb:
- Panegyric (Galileo MC)
- Musik
- Klang