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Netzwerkspeicher Test: NAS-Systeme als Musikserver

Selbst anspruchsvollste HiFi-Ketten brauchen heute Gastspieler aus der IT-Welt: AUDIO hat NAS-Systeme und deren Verwandte auf ihre Tauglichkeit als Musikserver untersucht.

studioaraminta – istockphoto.com, shutterstock.com

Bevor sie in Polycarbonat und Aluminium gepresst wird, ist eine CD auch nichts anderes als ein Ordner voller Audio-Dateien. Es spricht also nichts dagegen, sie nach dem Kauf gleich wieder in diesen Urzustand zurückzuführen – und sie dann mit einem Netzwerkplayer abzuspielen.

Spätestens, wenn man sich an die klanglichen und praktischen Vorteile der plastik­losen Musiksammlung gewöhnt hat, wird man zunehmend auch bereit sein, auf phy­sische Tonträger ganz zu verzichten und die Musik gleich in Dateiform zu kaufen – schneller, direkter, vielfältiger, günstiger und platzsparender.

Im gleichen Maß, wie die CD-Schachteln aus dem Wohnzimmer-Regal verschwinden, wird der Platz jedoch an anderer Stelle knapp: Der gute alte PC oder Mac ist zwar als digitales Shopping-­Mobil und Rip-Station unverzichtbar, für die dauerhafte, wirtschaftliche und sichere Speicherung größerer Musiksammlungen gibt es aber bessere ­Lösungen.

AUDIO nahm sechs unterschiedliche Netzwerk-Lösungen unter die Lupe und gibt Tipps worauf sie besonders achten sollten.

QNAP TS-259 Pro+
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QNAP TS-259 Pro+

- Die schnellste 2-Platten-NAS von QNAP
- Rasante Datentransferraten und Media­server-Rescans
- zahlreiche Schnittstellen und Erweiterungsmöglichkeiten
- Standby-Stromverbrauch (16W) für zivile Anwendung etwas hoch
- Standbyverbrauch durch Timer und Wake-On-LAN reduzierbar

HDD: bis 2x3TB 3,5'' oder 2,5''

Mediaserver: Twonky Media integriert, Squeezebox Server als QPKG installierbar

Features: 4 USB-Anschlüsse, 2 e-Sata, 2 LAN-Anschlüsse, Wake-On-LAN,

Geräusch: nicht wirklich wohnzimmertauglich, gehört eher in einen Nebenraum

Preis ohne HDD: ca. 500 Euro.



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