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Ich bin entsetzt, dass immer wieder in Audio wie auch im aktuellen Heft gegen DAB gewettert wird. Dies kann wohl nur als Arroganz von Leuten angesehen werden, die einen guten UKW Empfang haben. Wenn man aber wie in meiner Region im Auto unterwegs trotz teurem Autoradio und modernstem RDS keinen UKW-Sender durchgehend sauber empfangen kann, DLF und DRadio Kultur ganz vergessen kann, dann lernt man DAB im Auto schätzen. Internetradio für´s Auto ist wohl noch lange keine Alternativ dort, wo selbst der Handyempfang nicht unproblematisch ist. Vielleicht trägt AUDIO einfach mal positive Diskussionen dazu bei, eine digitale Alternative für UKW zu entwickeln.
Dieses Forum könnte die Basis dazu geben. |
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Habe den Artikel nicht präsent, aber ich glaube nicht das Audio gegen DAB als Technologie wettert?
Grundsätzlich ist DAB an der Hifi-Anlage sicher überholt. Hier ist Streaming der Radiosender über Internet die bessere Lösung. Mobil, im Auto, höre ich auch seit 10 Jahren DAB. Auch hier ist der Zug abgefahren. Wenn die Sendeanstalten sich teuere Gebühreneeinzugszentralen mit quasi Drückerkolonnen leisten und immer mehr Lex Rundfunkgebühr schaffen, es aber über Jahre nicht gelingt am grünen Tisch eine Einigung zu treffen um mir als Kunden sagen wir mal mindestens 16 x 5 DAB Sender bundesweit anzubieten und man sich im Gegenteil sogar erdreistet von meinen Rundfunkgebühren eigene "Diggi" Sender zu kreieren, dann ist DAB wirklich auf den Chefetagen der Rundfunkanstalten qualvoll gemeuchelt worden. Insofern kann ich der Audio Einschätzung nicht widersprechen. Geändert von Raudio (24.01.2010 um 17:20 Uhr). |
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Wozu braucht man noch Kabel, DAB oder Satellitenempfänger? Das könnte doch der nächste Kommentar in Audio sein (kleiner Spaß, wer den Kommentar Bernhard und die Diskussionen kennt).
Die Datenrate von vielen Internet Radiosendern ist auch 320 KB/s (also mp3-Qualität). Dabei gilt eigentlich der gleiche Komfort, wie bei Netzwerkplayern: Favoriten, Gruppen anlegen usw. Oh, ist da etwa noch eine klassische Gerätegattung künftig betroffen? Auffällig war jedenfalls, dass es kaum noch neue Geräte von den Herstellern gab oder auch getestet wurde. Geändert von pommie_hifi (25.01.2010 um 07:32 Uhr). |
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Ah, sorry, das war ja ich
![]() Aber es ist doch wirklich kein großer Entertainment-Wert mehr von DAB zu erwarten. Und auch kein wirklich durchschlagender Markterfolg. Dass es diesen milliardenteuren Flop immer noch gibt, hat nichts mit Vernunft, sondern allenfalls mit Politik zu tun. Und an dem abstrus ungünstigen Verhältnis zwischen Aufwand und Ertrag bzw. Nutzen ändern auch ein paar zufriedene Autoradio-Nutzer nichts. Gruß, Bernhard |
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Auf die Paar zufriedenen Autoradiobesitzer dürften viel mehr unzufriedene kommen. Auf einer Fahrt quer durchs Land schaltet das Autoradio häufiger auf UKW als auf DAB. Zum Beispiel in Hessen, Niedersachsen, dem ganzen Osten und der schwäbischen Alb geht wenig bis nichts auf DAB. Und die Privatsender haben sich auch verabschiedet, seit es keine Subventionen mehr dafür gibt. Was spricht also für DAB?
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Was dann, wenn nicht DAB oder DAB plus? Irgend ein hochwertiges empfangsstabiles digitales System für den mobilen Radioempfang sollte es wohl doch geben. Natürlich ist die bisherige DAB-Geschichte genauso wie früher DSR dank hoch begabter Politiker und Medienspezialisten mit viel Geld in den Sand gesetzt worden. Die Bundeswehr hat durch Verweigerung einer stärkeren Sendeleistung auf Kanal 12 ihren Anteil dazu beigetragen. DAB ist in Ländern wie England und der Schweiz erfolgreich. In Belgien, den Niederlanden und Dänemark ist DAB flächendeckend zu empfangen. Sollte nicht ein einheitliches Radiosystem in Europa angeboten werden? Was kann die Alternative sein? Internetradio ist eine tolle Sache für´s Haus. Für unterwegs ist es wohl kaum sinnvoll so lange die Abdeckung mit Funknetzen auf dem Land noch viele Lücken hat, die aus wirtschaftlichen Gründen so schnell nicht geschlossen werden. Zahlreiche Sender für DAB stehen. Wäre da nicht doch ein Neuanfang mit DAB plus bei höherer Sendeleistung mit einem breitgefächerten Angebot eine kurzfristig umsetzbare Option?
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"Wäre da nicht doch ein Neuanfang mit DAB plus bei höherer Sendeleistung mit einem breitgefächerten Angebot eine kurzfristig umsetzbare Option?"
breitgefächertes Angebot: Woher nehmen? Wer zahlt den Privatsendern den zusätzlichen Aufwand? Höhere Sendeleistung: Warum wird jetzt höhere Sendeleitung gefordert, nachdem DAB jahrelang für die niedrigen erforderlichen Sendeleistungen gerühmt wurde (wg. Gleichwellennetz etc.). Dass es wg. möglicher Störungen in Nachbarkanälen Vorbehalte gegen höhere Sendeleistungen gibt, war doch lange bekannt. Der Erfolg in UK rührt daher, dass per DAB nun vielmehr Sender empfangbar sind als früher per UKW. In Deutschland ist es genau anders herum - hier ist das UKW-Band extrem dicht besetzt. Ein Erfolg in der Schweiz würde mich wundern. Eigene Erfahrungen mit DAB in hügeligem Gelände und in Tunneln waren sehr ernüchternd. Wenn nach einigen Jahren Probelauf, etlichen Jahren Regelbetrieb und unzähligen Subventionsmillionen noch kein brauchbares Sendernetz steht, sollte man einfach mal den Deckel drauf machen und über ein alternatives System nachdenken - vielleicht in einem anderen Frequenzbereich und mit anderer Technik. |
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