plus Spielfreudig, luftig, mit viel Räumlichkeit
plus Kein Ton über HDMI, kein LipSync

Mittelklasse
47 Punkte

Community-Bewertung:

0

Gut ausgestattet und auch noch klangvoll: der Pioneer VSX-917


Damit die Anlage überhaupt mit einem Sub-Sat-System auskommt, müssen am AV-Receiver unbedingt die Crossover-Frequenzen einstellbar sein. Diese legen fest, in welchen Frequenzbereichen der Subwoofer die energieraubende Bassarbeit übernehmen und die Satelliten entlasten soll. Das ist wichtig, damit sich die kleinen Surround-Boxen vollständig auf den Mittelhochton konzentrieren können. Der Pioneer VSX-917 erlaubt die Auswahl in fünf Stufen von 50 bis maximal 200 Hertz. Eine Überraschung dagegen: der Pioneer bietet keine Lip-Sync-Funktion.

Pioneer VSX-917Foto: Foto: H.Härle
Die Rückansicht

Als vollwertige 7.1-AV-Receiver verfügt der Pioneer über sieben Endstufen. Wer aber nur fünf Boxen samt Subwoofer betreibt, der kann die beiden übrigen Endstufen auch zum Bi-Amping freischalten. Dann kümmern sich jeweils zwei Endstufen um eine Front-Box und befeuern separat Tief- und Mittelhochton. Allerdings sollten die Boxen dazu auch das passende Anschlussfeld vorweisen.

Mit HDMI, ohne Ton

Natürlich verfügt der Pioneer auch über eine HDMI-Schnittstelle. Diese nutzt er aber nur, um HD-Videomaterial mit bis zu 1080 x 1920 Zeilen in progressiver Auflösung an das angeschlossene Display weiter zu leiten. Ton wird über diese Schnittstelle, weder  unkomprimiert noch in Form von gewöhnlichen Dolby-Digital- oder DTS-Daten, nicht verarbeitet. Der Ton wird zwar an einen angeschlossenen Fernseher durchgeschleust, aber das bringt dem Nutzer herzlich wenig, wenn doch der Receiver für die Klangwiedergabe zuständig sein sollte.

Hörtest

Zunächst mussten die Probanden, wie alle ihre Vorgänger auch, ihre Fähigkeiten an den großen B&W 801 Nautilus beweisen. Und wie gewohnt durfte zuerst Norah Jones „Live In New Orleans“ auf DVD (EMI) die erste Wertung einleiten.  Der Pioneer betonte Präsenzbereich und Höhen ausgiebiger und mit mehr Details, brachte Luftigkeit und Spielfreude ein. Allerdings musste er an den großen Nautilus schon hörbar an seine Reserven; der eingebaute Lüfter schwirrte in stillen Momenten noch deutlich nach.  Im Stereo-Vergleich offenbarte sich ein ähnliches Bild: Der Pioneer spielte luftiger, räumlicher, mit einer weiteren Abbildung als seine Konkurrenten, wurde aber ab den Mitten nach unten hin schwächer. 

Am Teufel-Set allerdings änderte sich das Blatt: Der Pioneer, bis dato mit dem Denon gleichauf, musste nicht mehr so schwer arbeiten, spielte kraftvoller und agierte noch munterer in den Höhen, dann jedoch stellenweise zu intensiv, metallisch. 

Christine Tantschinez
25.01.2008

Was sind das für grüne Links? Informationen zur Werbeform InText




Für diese Aktion müssen Sie angemeldet sein. Zur Anmeldung.

Produkt versenden

Sie können folgende URL: einfach per Copy & Paste versenden oder unten im Eingabefeld eine E-Maildresse angeben um den Link dorthin zu versenden.

E-Mail-Adresse des Empfängers:*
Ihre E-Mail-Adresse:*
Mitteilung an den Empfänger (optional):
 

Für diese Aktion müssen Sie angemeldet sein. Zur Anmeldung.

Artikel versenden

Sie können folgende URL: einfach per Copy & Paste versenden oder unten im Eingabefeld eine E-Maildresse angeben um den Link dorthin zu versenden.

E-Mail-Adresse des Empfängers:*
Ihre E-Mail-Adresse:*
Mitteilung an den Empfänger (optional):
 



Bestenliste

Beyerdynamic T 1

Spitzenklasse (90 Punkte)

Denon AH D 7000

Spitzenklasse (90 Punkte)

Grado GS-1000i

Spitzenklasse (90 Punkte)

Grado SR 325i

Spitzenklasse (90 Punkte)

Denon AH D 5000

Spitzenklasse (85 Punkte)

Grado SR 225

Spitzenklasse (80 Punkte)

Grado SR 325

Spitzenklasse (80 Punkte)

AKG K 272 HD

Oberklasse (75 Punkte)

Audio Technica ATH-AD 900

Oberklasse (75 Punkte)

Beyerdynamic DT 660

Oberklasse (75 Punkte)

Alle Produkte anzeigen Top Ten anzeigen

Produktsuche:

AUDIO am Kiosk

Top-Themen aus dem Heft